Überregional

Trotz starken Frankens mehr Hotelübernachtungen in der Schweiz

Aktualisiert am 05.08.2011

Der starke Franken kann nicht verhindern, dass die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels auch im Juni anstieg. Es sind jedoch zunehmende Gästezahlen aus dem asiatischen Raum zu verzeichnen. Die Zahl der europäischen Gäste ist rückläufig

Das Hotel Sonne in Dürnten. (Bild: Andreas Stutz)

Das Hotel Sonne in Dürnten. (Bild: Andreas Stutz)

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Der starke Franken hat die ausländischen Touristen in der Schweiz nicht durch und durch vergrault: Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahr ingesamt um 2,8 Prozent auf 3,3 Millionen. Die Zahl der von Ausländern gebuchten Hotelnächte stieg immerhin noch um 0,4 Prozent auf 1,9 Millionen an, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt.

Im Gegensatz zum Vorjahr fielen allerdings Auffahrt und Pfingsten in den Juni, was der Hotellerie zusätzliche Buchungen beschert haben dürfte. Aber selbst wenn die Mai- und Juni-Zahlen kumuliert betrachtet werden, resultiert ein Plus von insgesamt 1,3 Prozent.

Die Detailbetrachtung offenbart allerdings, dass Ferien in der Schweiz für Europäer und Amerikaner durch die Schwäche von Euro und Dollar unattraktiver werden: So wurde im Juni zwar eine deutliche Übernachtungszunahme von 14 Prozent bei Besucherinnen und Besuchern aus Asien verzeichnet, die Zahl der von Europäern gebuchten Hotelnächte sank dagegen um 2,8 Prozent. Im selben Mass war auch die Nachfrage der Amerikaner rückläufig. (kes/sda)

Erstellt: 05.08.2011, 13:34 Uhr

0

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.
Noch keine Kommentare

Populär auf Facebook Privatsphäre

Zeigen Sie uns Ihr Lieblingsbild

  • Schicken Sie uns Ihr bestes Foto an redaktion@zol.ch, Vermerk «Leserbild der Woche». Im ZO/AvU publizierte Fotos werden mit 100 Franken belohnt.

Der Zürcher Oberländer auf Facebook


© ZO-Online 2011 Alle Rechte vorbehalten