Schweizer assen mehr Fleisch
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Die Schweizer haben im letzten Jahr wieder mehr Fleisch konsumiert. Wie die Vereinigung der Schweizer Fleischwirtschaft Proviande mitteilt, stieg der Konsum pro Kopf 2010 um 2,3 Prozent auf 53,6 Kilogramm: 427'138 Tonnen waren es insgesamt.
Ganz oben in der Gunst der Schweizer liegt weiterhin Schweinefleisch. Mit 3,9 Prozent war hier die Zunahme am stärksten, gefolgt von Rindfleisch (+2,9 Prozent), Geflügel (+ 3 Prozent) und Lamm (+2,1 Prozent). Weniger gegessen haben die Schweizer einzig Kalbfleisch - hier ging der Konsum um 1,5 Prozent zurück. Drei Viertel des Fleisches stammt von inländischen Produzenten. Damit hat die Branche um rund fünf Prozent zugelegt.
Neben den Verkaufszahlen zieht die Fleischbranche auch Erkenntnisse aus der repräsentativen Konsumentenstudie des Link-Instituts aus dem letzten Jahr. Diese belege, dass die Mehrheit der Schweizer Fleisch zu einer ausgewogenen Ernährung zählten, schreibt Proviande. 57 Prozent der Befragten Männer und Frauen seien zudem der Meinung, dass Fleisch aus der Schweiz vertrauenswürdiger als ausländisches sei.
(yba)
Erstellt: 06.04.2011, 09:26 Uhr


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