Fischer wehren sich für Gewässerschutz
Aktualisiert am 21.02.2012 1 Kommentar
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National- und Ständerat haben im Dezember 2009 die Revision des Gewässerschutzgesetzes mit klaren Mehrheiten beschlossen. Die Gesetzesrevision war der Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Lebendiges Wasser» des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV. Die Fischer waren schliesslich mit dem Gegenvorschlag einverstanden und zogen ihre Volksinitiative zurück. Mitte 2011 hat der Bundesrat die Verordnung zum Gesetz in Kraft gesetzt.
«Völlig unerwartet» habe sich nun plötzlich Widerstand gegen die neue Gesetzgebung geregt, schreibt der SFV in einer Mitteilung. Bäuerliche Kreise bekämpfen den Kompromiss in den Kantonen (etwa Schwyz und Aargau). Diese würden die erweiterte Sicherung von Gewässerräumen entlang von Seen, Flüssen und Bächen bekämpfen – obwohl sie dafür zusätzliche Ausgleichszahlungen erhalten.
Der Fischerei-Verband ist empört: Es könne nicht sein, dass eine neue Gesetzgebung nur wenige Monate nach der Inkraftsetzung bekämpft werde, beklagt sich SFV-Zentralpräsident Roland Seiler. Das sei ein Affront gegenüber dem Parlament. Und der SFV sei nicht bereit, zurückzukrebsen. Er werde sich «mit allen Mitteln» gegen die «Aushöhlung» der neuen Gewässerschutzgesetzgebung wehren. «Wenn es sein muss mit Referenden oder einer neuen Volksinitiative», so Seiler. (khe)
Erstellt: 21.02.2012, 20:38 Uhr
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1 Kommentar
Das Landwirte - unsere neuen Subventionsjäger - die Wissen sofort, wo die Honigtöpfe zu finden sind.
Das Gleiche bei der Kampfjetbeschaffung. Diese nur, wenn u.a. bei der Landwirtschaft nicht gespart werden sollte. Arme Bauern, arme Bauern........................
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