Überregional

Sterbeorganisation Exit wächst

Aktualisiert am 05.04.2011

4000 Mitglieder sind 2010 der Sterbehilfeorganisation Exit beigetreten, 257 Menschen hat sie in den Tod begleitet. Nun macht sich Exit stark für ein doppeltes «Nein» im Mai.

(Symbolbild: Thomas Hulliger/Archiv)

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40 Personen mehr als noch 2009 wollten im vergangenen Jahr freiwillig in den Tod. Wie es in eienr Mitteilung der Nachrichtenagentur SDA seien die Meisten der insgesamt 257 Menschen waren an Krebs erkrankt.

In Zukunft soll es Sterbewilligen nicht mehr möglich sein, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Am 15. Mai entscheidet das Zürcher Stimmvolk über die Initiative Stopp «der Suizidhilfe» und «Nein zum Sterbetourismus». Wie die Sterbehilfeorganisation Exit in einer Mitteilung schreibt, setze sie sich für ein doppeltes Nein an der Urne ein. Ihrer Meinung nach seien die Initiativen rechtswidrig.

Die eine Initiative will Sterbehilfe, auch die durch Freunde und Verwandte in der ganzen Schweiz verbieten und die andere verlangt, dass alle Menschen, die den Freitod wählen, mindestens ein Jahr im Kanton Zürich wohnen.

Auf die Abstimmung führt Exit auch ihren Mitgliederzuwachs vom vergangen Jahr zurück. Schweizweit seien 70'000 Personen Mitglied im Verein, das bedeutet einen Zuwachs von 4000 allein im vergangenen Jahr, schreibt die SDA weiter. (kes/sda)

Erstellt: 05.04.2011, 14:58 Uhr

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