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Stadt Winterthur auf der Jagd nach gefährlichen Käfern

Aktualisiert am 21.07.2012 1 Kommentar

In der Stadt Winterthur ist eine grossangelegte Suche nach dem gefährlichen Asiatischen Laubholzbockkäfer im Gange.

1/19 Winterthur auf Käferjagd
In der Stadt Winterthur ist eine grossangelegte Suche nach dem gefährlichen Asiatischen Laubholzbockkäfer im Gange.
Bild: Newspictures

   

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In der Stadt Winterthur ist eine grossangelegte Suche nach dem gefährlichen Asiatischen Laubholzbockkäfer im Gange. Teams mit eigens trainierten Suchhunden fahnden nach dem Schädling, wegen dem am Donnerstagmorgen 64 junge Bäume im Stadtteil Neuhegi gefällt werden mussten.

Von Donnerstag bis Freitagmorgen seien knapp 100 Exemplare sichergestellt worden, teilte die Stadt Winterthur mit. Übers Wochenende und Anfang nächster Woche werde im Umkreis von einem halben Kilometer um die gefällten Bäume weiter intensiv nach Tieren und Spuren davon gesucht. Informationstafeln erklären der Bevölkerung, was vor sich geht.

Jeder befallene Baum wird sofort gefällt, gleich vor Ort geschreddert und in einem geschlossenen Container in die Kehrichtverwertungsanlage gebracht, so die Mitteilung.

Der asiatische Laubholzbockkäfer befällt die verschiedensten Laubbäume, auch wenn sie gesund sind. Innerhalb weniger Jahre kann er sie zum Absterben bringen. Er gilt deshalb als besonders gefährlich, ist meldepflichtig und muss konsequent bekämpft werden.

Bisher wurden einzelne Exemplare des Schädlings in den Kantonen Basel-Stadt, Freiburg und Thurgau festgestellt. Beim Rheinhafen Birsfelden BL wurde Mitte Juni eine Sicherheitszone eingerichtet, in der eine besonders genaue Baumkontrolle die Ausbreitung des Schädlings eindämmen soll.

Wie der Käfer nun nach Winterthur kam, ist unklar. Laut Mitteilung könnten erste Larven in Verpackungsholz aus Übersee eingeschleppt worden sein. (kes/sda)

Erstellt: 21.07.2012, 16:18 Uhr

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1 Kommentar

Amanda Nützli

22.07.2012, 07:22 Uhr
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Nur ein Nachteil von Tausenden der Globalisierung! Schädlinge aus Übersee, Lohndumping, nationaler Kulturverlust etc. etc. Antworten



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