Stabile Steuereinnahmen dank Zuwanderung
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Das Statistische Amt des Kantons Zürich untersuchte, wie sich die demografischen Trends auf die Steuereinnahmen auswirken werden. Fazit der Studie ist, dass der Steuerertrag pro Einwohner im Jahr 2020 ähnlich gross sein wird wie im Jahr 2008, wie es in einer Mitteilung des Statistischen Amtes vom Mittwoch heisst.
Am meisten Steuern zahlen 40- bis 65-jährige Steuerpflichtige. Nach der Pensionierung gehen die Einkommen zwar etwas zurück - viele Rentnerinnen und Rentner bleiben aber bis ins hohe Alter wichtige Steuerzahler. Zunehmen wird vor allem der Anteil der Menschen über 80 Jahren, was gemäss Studie etwas auf die Steuereinnahmen drückt.
Der Kanton Zürich werde aber aufgrund seiner Attraktivität weiterhin Zuzüger aus anderen Kantonen und dem Ausland anziehen, was die Zahl der Steuerpflichtigen zugunsten der Staatseinnahmen erhöhe, heisst es weiter. Diese gegenseitigen Trends würden sich in etwa die Waage halten, so dass der Steuerertrag stabil bleibe.
Gewinner und Verlierer bei den Gemeinden
Etwas anders sieht es gemäss der Studie des Statistischen Amtes bei den Gemeinden aus, wo die Einkommen und Vermögen über die Altersklassen anders verteilt sind. In besonders wohlhabenden Gemeinden sind es die Pensionierten, die am meisten Steuern zahlen, in weniger wohlhabenden Gemeinden hingegen die 50-Jährigen.
Diese systematischen Unterschiede führen gemäss Studie dazu, dass es «Gewinner und Verlierer» geben wird. Die Mehr- oder Mindereinnahmen im Jahr 2020 liegen je nach Gemeinde zwischen plus 200 Franken pro Einwohner und minus 200 Franken pro Kopf. Dies entspreche einer Bandbreite von etwa 20 Prozent des aktuellen Steuerertrags.
(kes/sda)
Erstellt: 18.01.2012, 20:14 Uhr
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