Remo Fischer: Viele Fragen nach Aufgabe
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Der Adetswiler Spitzenlangläufer Remo Fischer musste die Tour de Ski am zweitletzten Tag gesundheitlich angeschlagen aufgeben. Das Rätsel aber ist anderer Natur.
Sie kapitulierten im Klassisch-Massenstartrennen im Val di Fiemme. War die aussichtslose Position entscheidend?
Nein, entschieden nein. Eine enttäuschende Position und schlechte Perspektiven dürfen nie Grund sein zum Aufgeben – ganz egal ob ich nun 50., 60. oder Letzter bin.
Was war denn der Grund?
Über Nacht entzündeten sich die Bronchien. Sie machten zu. Am Morgen konnte ich nur miserabel atmen. Wie weiter, fragte ich mich. Ich konsultierte unseren Teamarzt Patrik Noack, redete mit den Betreuern. Wir entschlossen uns, einen Start vorzusehen, warm zu laufen und dann zu entscheiden. Ein besseres Gefühl stellte sich nicht ein. Trotzdem versuchte ich es. Aber es ging nichts.
Enttäuschung allein ist es also nicht?
Nein. Glücklich bin ich nicht, das ist klar. Das war eine sehr schlechte Tour von mir. Sie entsprach ab dem zweiten Tag überhaupt nie dem, was ich mir vorgestellt hatte. Das wirft Fragen auf.
Welche?
Was lief falsch und warum lief es falsch? Die Saison bereitete ich nach einem eigenen Programm vor. Das Gefühl stimmte, es passte. Anfang Saison glückten mir perfekte Resultate, konnte ich mit Dario Cologna mithalten, in den Rennen wie im Training.
Lesen Sie das ganze Interview im ZO/AvU vom Montag, 9. Januar. (ZO-Online)
Erstellt: 08.01.2012, 18:36 Uhr
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