Sport

Kein Feuerwerk für Schweizer Fechter: Kauter und Heinzer beide out

Aktualisiert am 01.08.2012

Sie hatten sich so viele Chancen ausgerechnet: die Schweizer Degenfechter hatten jede chance eine olympische Medaillen zu holen, doch sowohl Fabian Kauter als auch Max Heinzer scheiterten im Achtelfinal.

Den Chilenen Paris Inostroza Budinich (links) konnte Max Heinzer noch schlagen, scheiterte dann aber im Achtelfinal. (Bild: key)

Den Chilenen Paris Inostroza Budinich (links) konnte Max Heinzer noch schlagen, scheiterte dann aber im Achtelfinal. (Bild: key)

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Nach Max Heinzer verliert auch Fabian Kauter seinen Achtelfinal. Der 26-jährige Schweizer hat bekanntlich oftmals Mühe, erste Gefechte bei Turnieren zu überstehen. Diese Tendenz konnte Kauter auch bei seinem ersten Olympia-Auftritt nicht abstreifen und blieb letztlich gegen den Franzosen Borel chancenlos. Erst gegen Schluss des Duells fing sich Kauter auf, doch der riesige Rückstand, den sich Kauter zu Beginn eingefangen hatte, war eine zu grosse Hypothek. Der Berner setzte am Schluss alles auf eine Karte und verlor.

Ebenfalls ist für Max Heinzer das olympische Fecht-Turnier bereits . Der Schweizer unterlag Ruben Limardo aus Venezuela mit 11:15. Heinzer startete gegen den 27-jährigen Venezolaner furios und lag nach kurzer Zeit bereits 4:1 in Führung. Doch der angeschlagene Südamerikaner fing sich auf, übernahm seinerseits das Diktat und punktete viermal nacheinander. In der Folge entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Am Ende zeigte sich Limardo nervenstärker und gewann das Gefecht verdient mit 15:11.

Sowohl für Kauter und Heinzer ist das Ausscheiden eine riesige Enttäuschung, wurden sie doch im Kampf um die Medaillen hoch gehandelt. Somit gibt es zumindest für die Schweizer Fecht-Delegation am Nationalfeiertag nichts zu feiern. (kes/si)

Erstellt: 01.08.2012, 13:25 Uhr

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