900 Politiker setzten auf scharfe Munition
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Seit dem 28. Juni steht der Bezirk Pfäffikon im Zürcher Oberland ganz im Zeichen des 25. Zürcher Kantonalschützenfests. Dessen krönenden Abschluss begingen die politischen Mandatsträger heute Montag am Ratsherrenschiessen in Fehraltorf. Der Traditionsanlass, der 1982 erstmals durchgeführt wurde, vereinigt Ständeräte, Nationalräte, Regierungsräte, Kantonsräte, Stadträte, Gemeinderäte und Bezirksräte aus dem Kanton Zürich.
Die rund 900 Ratsherren legten für einen Tag die politischen Geschäfte beiseite und den Finger an den Abzug von Karabinern oder Sturmgewehren. Sie zielten damit auf 10er-Scheiben aus einer Distanz von 300 Metern. Acht Schuss standen den Behördenmitgliedern zur Verfügung, um das Maximum von 80 Punkten zu erreichen. Namhafte Politiker wie Regierungsratspräsident Markus Kägi, Kantonsratspräsident Bernhard Egg, Nationalrat Max Binder oder die Effretiker und Ustermer Stadtpräsidenten Ueli Müller und Martin Bornhauser waren mit von der Partie.
Tezzele traf fast immer ins Schwarze
Am zielsichersten nahm in der Kategorie Ratsgruppen die Gemeinderatsgruppe aus Unterengstringen die Zielscheibe ins Visier. Deren Mitglieder verwiesen den Gemeinderat Adlikon und die Mandatsträger vom Stadtrat/Grosser Gemeinderat Illnau-Effretikon auf die Plätze. Nahezu jedes Mal ins Schwarze traf der Hinwiler Gemeindepräsident Germano Tezzele. Er erzielte 78 von 80 möglichen Punkten, wie es in einer Mitteilung heisst. Den Finger ebenfalls ruhig am Abzug hatte Alt-Kantonsrätin Regula Kuhn. Sie glänzte als beste Schützin mit einem Ergebnis von 69 Punkten. Eine Dame führte auch die Rangliste der Einzelschützen der Gästegruppen an: Monika Kessler erzielte beachtliche 74 Punkte. Nahe an die Maximalpunktzahl schoss sich der Unterengstringer Alt-Gemeinderat Willi Frick mit bemerkenswerten 79 Punkten.
Lesen Sie mehr über das Ratsherrenschiessen im ZO/AvU vom Dienstag, 17. Juli. (jes)
Erstellt: 16.07.2012, 15:25 Uhr
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