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Sokol Maliqi wird Trainer beim FC Dübendorf

Von Raphael Mahler. Aktualisiert am 16.05.2013

Sokol Maliqi wird ab kommender Saison Trainer beim FC Dübendorf. Für den ehemaligen Super-League-Spieler ist es die dritte Trainerstation.

Der ehemalige Superleague-Spieler Sokol Maliqi wird Trainer beim FC Dübendorf. (Bild: zvg)

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Der FC Dübendorf hat die Nachfolge von Trainer Robert Merlo, der den Verein Ende Saison verlassen wird, geregelt. Sokol Maliqi wird in Zukunft den ­momentanen Sechsten der Zweitliga- Gruppe 1 trainieren. «Mit Maliqi haben wir einen jungen aufstrebenden Trainer verpflichtet, der uns vorwärtsbringen wird», sagt FCD-Präsident Markus Herzog. «Er hat ein gutes Gespür für junge Spieler und versteht es, eine Mannschaft zu formen.» Momentan ist Maliqi beim FC Schwamendingen als Spielertrainer engagiert. Obwohl der Quartierverein auf dem zweiten Rang der Gruppe 2 liegt, wurde sein Vertrag nicht verlängert. Ebenfalls nach Dübendorf wechseln wird Maliqis Assistent Michele Digeronimo. Herzog hatte im Vorfeld der Trainersuche einen «gestandenen Coach» angekündigt, Maliqi gilt aber eher als unerfahren. Für den 31-jährigen Schulungsleiter ist es erst die dritte Trainerstation. Dass dies ein Problem sein könnte, glaubt Herzog indes nicht. «Er hat dank seiner langjährigen Karriere als Spieler eine hohe Glaubwürdigkeit.»

Als Aktiver war Maliqi ein Wandervogel. Die meiste Zeit spielte er beim FC Wil in der Challenge League. Aber auch ein Super-League-Jahr bei Luzern und ein Engagement in Zypern stehen in seinem sportlichen Lebenslauf.

Kurzer Weg und viel Vertrauen

Für Dübendorf entschied sich Maliqi vor allem aus einem Grund: «Man hat sich um mich bemüht, und natürlich ist der FCD immer noch eine gute ­Adresse.» Zudem arbeitet er in Dübendorf. Den Verein kennt er, weil er vor seinem Abstecher in die höchste zypriotische Liga für kurze Zeit beim FCD trainierte. «Jetzt muss ich mir aber ­zuerst einen Überblick verschaffen.» Er sei ein Trainer, der gerne attraktiven Fussball spielen lasse – mit viel Ball­besitz und einer dominanten Spielweise. Sein Führungsstil sei kollegial, allerdings fordere er viel Disziplin. Der geringe Altersunterschied zu manchen Spielern sieht er nicht als Hindernis. «Es braucht eine gute Menschenkenntnis, um zu spüren, wie man mit jedem Einzelnen umgehen muss.» Dass sein Assistenztrainer Digeronimo ebenfalls zum FCD wechsle, werde ihm den Einstieg erleichtern. «Wir kennen uns gut und ergänzen uns. Es war meine einzige Bedingung für den Wechsel.»

Wie das Kader im nächsten Jahr aussehen wird, weiss Präsident Herzog noch nicht konkret, «aber es wird ­einige einschneidende Veränderungen geben». Rund 30 bis 40 Prozent der ak­tuellen Spieler werden den Verein verlassen. «Wir haben ein gutes Grundgerüst für einen Neuaufbau.» (ZO/AvU)

Erstellt: 15.05.2013, 20:59 Uhr

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