Carmen Strub sorgt mit Exploit für bestes Weltcupergebnis
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Die ersten Ski-OL-Weltcupläufe ausserhalb von Europa standen für die Volketswilerin Carmen Strub unter einem guten Stern: Sie unterstrich ihre Fortschritte und lieferte mit dem vierten Rang im Sprint das beste Weltcupergebnis für eine Schweizer Läuferin aller Zeiten.
Zwar standen jeweils nur zwanzig Frauen am Start, da nur wenige die teure Reise in die USA mitgemacht haben. Doch Strub musste auf dem Weg zu ihrem vierten Rang doch einige im Wold-Ranking deutlich vor ihr klassierte Läuferinnen aus Russland und den skandinavischen Ländern schlagen. Beim Sprint liess sie die letzte Saison stärkste Läuferin, die Russin Polina Malchinkowa hinter sich.
«Ohne Unsicherheiten»
Strubs Stärke liegt im Sprint – entsprechend nervös war sie am Start. Doch sie konnte die Spannung umsetzen und lief während der entscheidenden Viertelstunde ihr Rennen des Lebens: «Sobald ich unterwegs war, habe ich physisch und auf der Karte einen guten Fluss gefunden. Zudem machte ich keine Fehler und blieb ohne Unsicherheiten.»
Das kleine Schweizer Team war schon eine Woche vor den Wettkämpfen in Lake Tahoe auf grosser Höhe nach Kalifornien geflogen und konnte sich gut akklimatisieren. Strub zeigte schon zum Auftakt eine gute Leistung, indem sie auf der langen Strecke im nach dem Massenstart von zwei Schwedinnen dominierten Rennen als Siebte ins Ziel lief. Bei den Männern schaffte Christian Spoerry zwei Mal den achten Rang – mit gegenüber früher deutlich reduzierten Rückständen. Die Spitze liegt derzeit extrem eng zusammen, sodass sich starke Leistungen nur bedingt in deutliche Rangverbesserungen umwandeln lassen. (mer)
Erstellt: 02.02.2012, 18:54 Uhr
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