Sport

Andy Murray deklassiert Roger Federer

Aktualisiert am 05.08.2012

Er hatte keine Chance: Roger Federer ist im Olympia-Tennis-Final dem Schotten Andy Murray in drei Sätzen deutlich unterlegen. Er verliert mit 2:6, 1:6 und 4:6.

Das Lachen eines Olympiasiegers: Andy Murray freut sich über Gold im Tennis-Einzel. (Bild: key)

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Die Schweizer Medaillen

Gold:
-Nicola Spirig, Triathlon

Silber:
-Roger Federer, Tennis

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Nur Silber statt Gold für Federer - 2:6, 1:6, 4:6 Damit muss sich Roger Federer mit Olympia-Silber begnügen. Bronze sicherte sich der Argentinier Juan Martin Del Potro, der den Serben Novak Djokovic mit 7:5, 6:4 bezwang.

Die Kanterniederlage gegen Andy Murray begann sich früh abzuzeichnen. Das 2:6, 1:6, 4:6 in einer Stunde und 55 Minuten stellt für Federer mit Sicherheit eine der bittersten Niederlagen in einem grossen Final in seiner gesamten Karriere dar. Aber immerhin gab es Erklärungen für die völlig missratene Leistung. Einerseits traf Federer auf einen Gegner, der sein allerbestes Tennis spielte, und dem alles gelang. Anderseits vermochte sich Federer vom äusserst strapaziösen Halbfinal gegen Juan Martin Del Potro vom Freitag nicht zu erholen. Diese Partie hatte bis zum 19:17 im Entscheidungssatz fast viereinhalb Stunden gedauert. Federer wirkte von Anfang an müde. Nach dem 2:2-Ausgleich im ersten Satz verlor er neun Spiele hintereinander.

Die Schlüsselmomente in der Partie liefen schon während der ersten Dreiviertelstunde ab. Roger Federer startete gut, erspielte sich gleich im ersten Game zwei Breakbälle, nützte diese aber nicht. Schliesslich gelang Andy Murray zum 4:2 das erste Break. Und Federer schlitterte in eine Krise. Er brachte erst zum 1:5 im zweiten Satz wieder ein Aufschlagspiel durch. Eine kleine Chance, in die Partie zurückzufinden, bot sich Federer bei 2:6, 0:2, als er sich sechs Breakchancen erspielte. Aber Federer nützte keinen einzigen seiner total neun Möglichkeiten.

Halbwegs ausgeglichen verlief nur der dritte Satz. Murray gelang das Break zum 3:2, erspielte sich weitere Break-Möglichkeiten (zum 5:2), vor allem aber liess er Federer keine Chance mehr. Die Partie beendete Andy Murray mit drei Aufschlagassen hintereinander.

(kes)

Erstellt: 05.08.2012, 16:21 Uhr

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