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Implenia klagt gegen Zürich wegen Letzigrund-Arbeiten

Aktualisiert am 06.05.2011

Die Stadt Zürich hat von der Implenia hinterlegte 12 Millionen Franken für die Behebung von Baumängeln am Stadion Letzigrund verwendet. Damit ist Implenia nicht einverstanden.

(Symbolbild: Implenia)

(Symbolbild: Implenia)

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Im Streit um Baumängel beim Zürcher Stadion Letzigrund wird der Baukonzern Implenia gegen die Inanspruchnahme der Garantiezahlungen von 12 Millionen Franken durch die Stadt Zürich klagen. Implenia-Sprecherin Esther Bürki bestätigte eine entsprechende «NZZ»-Meldung vom Freitag.

Bereits hängig ist beim Bezirksgericht Zürich eine Klage von Implenia, weil die Stadt Zürich nicht bereit ist, Bau-Mehrkosten von 22,9 Millionen Franken zu zahlen. Bei der neuen Klage, die gemäss Bürki in den nächsten Wochen eingereicht werden soll, geht es um die sogenannte Gewährleistungsgarantie von 12 Millionen Franken.

Dieses Geld musste Implenia vor Baubeginn hinterlegen als Sicherheit für allfällige Garantiearbeiten. Die Stadt Zürich hat das Geld dann nach Fertigstellung des neuen Stadions in Anspruch genommen. Streitpunkt sind Schäden an der Dachkonstruktion.

Die Stadt hatte im Letzigrund den Einbau von 31 Stützpfeilern veranlasst, nachdem Risse, Rostschäden und Materialfehler bei einigen stählernen Dachträgern entdeckt worden waren. Das Stadion wurde vorübergehend geschlossen. Nach Ansicht von Implenia waren die Schliessung und der Einbau der Pfeiler aus Sicherheitsgründen unnötig.

Implenia habe die Frage der Garantieleistungen aussergerichtlich mit einem Schlichtungsverfahren regeln wollen, was aber nicht gelungen sei, sagte Bürki. Die Stadt Zürich hält gemäss Urs Spinner, Sprecher des Hochbaudepartements, die Forderungen von Implenia für nicht gerechtfertigt. (khe/sda)

Erstellt: 06.05.2011, 12:37 Uhr

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