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So begegnen Wanderer Kühen auf der Weide

Aktualisiert am 08.08.2012

Damit Wanderer und weidende Kühe einander in den Bergen nicht stören, gilt es einige wenige Regeln zu beachten, welche die Tierschutzorganisation Vier Pfoten aufgestellt hat.

Kühe auf der Weide müssen für Wanderer nicht zwingend gefährlich sein.(Symbolbild: Heidy Dietiker)

Kühe auf der Weide müssen für Wanderer nicht zwingend gefährlich sein.(Symbolbild: Heidy Dietiker)

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Immer wieder wird über unliebsame Vorfälle zwischen Kühen und Wanderern berichtet. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten gibt in einer Mitteilung Tipps zur Vermeidung solcher Zwischenfälle.

Zu beachten sei vorallem, dass Rinder Fluchttiere sind, die weglaufen, wenn sie Gefahr wittern. Aggressiv werden sie gemäss Vier Pfoten nur, wenn es keinen Fluchtweg gibt, oder sie ihre Jungtiere verteidigen.

Am besten klärt man schon vor der Wanderung ab, ob diese über Weiden führt und sucht gegebenenfalls nach alternativen Routen, besonders wenn Hunde mit von der Partie sind.

Weiter sollten markierte Wege grundsätzlich nicht verlassen und ein achtsames Verhalten an den Tag gelegt werden. Lässt sich eine Weidüberquerung nicht vermeiden, sollte man sich ruhig verhalten und begleitende Hunde unbedingt anleinen.

Die Begegnung mit Tieren in der freien Natur ist ein beeindruckendes Erlebnis und kann den Wunsch nach Kontakt bewirken. Doch auch wenn das Kälbchen noch so herzig scheint, darf es nicht berührt werden, da dies den starken Schutzinstinkt seiner Mutter wecken kann.

Vielmehr sei generell zu allen Rindern auf der Weide grösstmöglicher Abstand zu halten. Lärmendes Verhalten, das Imitieren von Kuhlauten und plötzliche Bewegungen wie Umherlaufen sollten auf jeden Fall unterlassen werden.

Berücksichtigt man diese wenigen einfachen Verhaltensregeln, so kann das Risiko auf ein Restrisiko, das bei einem Zusammentreffen mit Tieren nie ganz auszuschliessen ist, minimiert werden. (kes)

Erstellt: 08.08.2012, 15:33 Uhr

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