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Sex-Studie: Nur jeder Zweite genoss sein erstes Mal

Aktualisiert am 23.07.2012

Die neuste Durex-Sex-Studie zeigt, dass sich die Schweizer vor allem über Magazine und Freunde bezüglich Sex aufklären. Obwohl sie wissen, wie man am besten verhütet und sich schützt, tun es nicht alle. Und nur die Hälfte hat sein erstes Mal genossen.


Kondom-Werbung von Durex. (Video: youtube)


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Sex ist überall ein grosses Thema, was nicht zuletzt daran liegt, dass unsere Gesellschaft immer freizügiger und offener damit umgeht. Dies bestätigen 70 Prozent der Schweizer in der Durex Global Sex Studie 2012. Trotzdem scheinen längst nicht alle ausreichend über einen sicheren Umgang mit Sexualität informiert zu sein.

Kein Kondom zur Hand – also ungeschützt

Laut der Durex-Studie glauben vier von fünf Menschen weltweit (79 Prozent) und auch 74 Prozent der Schweizer, dass die Sexualerziehung dazu beiträgt, verantwortungsvoller mit Sex umzugehen. Denn wer richtig aufgeklärt sei, schütze sich nicht nur vor ansteckenden Krankheiten, sondern könne sein Sexleben auch unbeschwerter geniessen. So formuliert es Durex in einer Mitteilung zur Studie.

In der Schweiz behaupten 90 Prozent, sie wüssten, wie sie sich am besten schützen. Trotzdem geben immerhin 21 Prozent der Befragten auf die Frage nach dem Grund für ungeschützten Sex an, dass sie gerade kein Verhütungsmittel zur Hand gehabt hätten.

Aufklärung über Magazine und Freunde

Trotz des Bewusstseins der Schweizer dafür, dass eine richtige Sexualerziehung essentiell ist, findet die Aufklärung in der Schweiz erstaunlicherweise eher auf informellem Wege, ausserhalb des Klassenzimmers oder des Elternhauses statt. Die wichtigste Informationsquelle der Schweizer sind laut Studie Magazine (42 Prozent), gefolgt von Freunden (41 Prozent). Erst an dritter und fünfter Stelle nennen die Befragten die Schule (32 Prozent) beziehungsweise ihre Eltern (30 Prozent).

Die Studie zeigt ausserdem, dass nur 5 von 10 Schweizer (55 Prozent) ihr erstes Mal genossen haben, weltweit sind es sogar nur 35 Prozent. Dies scheint auch daran zu liegen, dass sich nur jeder Vierte (38 Prozent) in der Schweiz vor seinem ersten Mal gut informiert fühlte. Dagegen haben trotz mangelnder Aufklärung nur zwei Prozent der Befragten Angst, sich mit einer ansteckenden Krankheit zu infizieren. (khe)

Erstellt: 23.07.2012, 17:49 Uhr

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