Blaulicht

Grosseinsatz für die Rega in den Alpen

Aktualisiert am 07.08.2012

Fünf Bergsteiger stürzten am Dienstagmittag am Clariden in den Glarner Alpen ab. Um sie zu bergen, standen drei Rega-Rettungshelikopter, Rettungsspezialisten des SAC und Heli Gotthard im Einsatz.

(Bild: Rega/zvg)

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Einblick in die Rega-Basis Dübendorf

Einblick in die Rega-Basis Dübendorf
Das Publikum erschien am 7. Juli 2012 in Scharen zum Tag der offenen Tür auf der Rega-Basis in Dübendorf. (Bilder: Marcel Vollenweider)

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Der Alarm ging am Dienstagmittag um 12.35 Uhr in der Rega-Einsatzzentrale ein. Fünf Bergsteiger waren zuvor am Clariden auf 3180 Meter über Meer abgerutscht. Rega 8, der Rettungshelikopter von Erstfeld, nahm einen Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) des Schweizer Alpen-Club SAC an Bord und führte einen Rekognoszierungsflug durch. Die Crew sichtete drei Personen in einem Bergschrund und zwei weitere auf einem Schneefeld, wie die Rega in einer Mitteilung schreibt.

Vier Helikopter im Einsatz

Zuerst wurden Rettungsspezialist und Notarzt zur Unfallstelle gebracht. Gleichzeitig flog Heli Gotthard einen zweiten RSH vor Ort und die Einsatzzentrale bot zusätzlich Rega 7 (St. Gallen) und Rega 5 (Untervaz) auf.

Die Besatzung von Rega 8 und die zwei Rettungsspezialisten bereiteten die mittelschwer Verletzten für den Rettungswindentransport vor. Einer nach dem anderen wurde ausgeflogen und zum Zwischenlandeplatz auf dem Planura-Gletscher gebracht.

Den ersten Patienten flog Rega 7 ins Spital. Zwei weitere konnten gleichzeitig von Rega 5 transportiert werden, ein Patient liegend, der andere sitzend. Rega 7 flog anschliessend einen weiteren Verletzten und Rega 8 überführte den fünften Patienten ins Spital.

Heli Gotthard unterstützte die Rega-Crews auf dem Zwischenlandeplatz und brachte nach dem Abschluss des zweieinhalbstündigen Einsatzes die Rettungsspezialisten zurück zu ihrem Ausgangsort. (khe)

Erstellt: 07.08.2012, 19:07 Uhr

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