Blaulicht

Bulgare erhängt sich im Pfäffiker Gefängnis

Aktualisiert am 16.02.2012

Ein bulgarischer Staatsbürger, der wegen Verdacht auf Raub in Pfäffikon inhaftiert war, hat sich am Mittwoch das Leben genommen.

Das Gefängnis in Pfäffikon. (Bild: Amt für Justizvollzug)

Das Gefängnis in Pfäffikon. (Bild: Amt für Justizvollzug)

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Im Gefängnis in Pfäffikon hat sich am gestrigen Mittwochabend, 15. Februar, ein Häftling das Leben genommen. Wie das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich in einer Mitteilun schreibt, habe sich der bulgarische Staatsbürger mit einem abgerissenen Stück eines Leintuchs in der Toilette einer Dreierzelle erhängt.

Als die Mitinsassen längere Zeit nichts von dem Mann hörten, alarmierten sie kurz nach 20 Uhr einen Aufseher. Beim Öffnen der verschlossenen WC-Türe sei der Mann leblos vorgefunden worden. Der Bezirksarzt, die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Obwohl es beim Verstorbenen im Vorfeld keinen Hinweis auf die Gefahr einer Selbsttötung gegeben habe, werde Fremdeinwirkung ausgeschlossen. Der Mann war Ende 20 und wegen Verdachts auf Raub inhaftiert. (kes)

Erstellt: 16.02.2012, 15:22 Uhr

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