Blaulicht

Bahnunterbruch wegen Erdrutsch – S26 fährt wieder

Aktualisiert am 16.08.2012 2 Kommentare

Am Donnerstagmorgen kam es zwischen Bauma und Fischenthal während 1,5 Stunden zu Behinderungen im Bahnverkehr. Kurz darauf fielen wegen einem Erdrutsch die Züge zwischen Wald und Rüti komplett aus – die Störung dauerte bis am späten Nachmittag an.

1/13 Erdrutsch auf der Tösstalllinie
16.8.2012: Am Donnerstagmorgen kam es auf der Thurbo-Strecke zwischen Rüti und Wald zu einem Erdrutsch, der zu Ausfällen der S26 führte.
Bild: np

   

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Am Donnerstagmorgen gegen 8 Uhr kam es auf der S-Bahnlinie zwischen Wald und Rüti zu einem Erdrutsch. Die Strecke war in der Folge während Stunden für den Bahnverkehr der S26 unterbrochen. Erst auf den abendlichen Berufsverkehr hin war die Strecke wieder frei.

Während der Störung verkehrten auf der Linie Wald - Tann-Dürnten - Rüti Ersatzbusse; trotzdem mussten die Reisenden Verspätungen auf sich nehmen.

Schon vor dem Erdrutsch war es auf der gleichen Linie wegen einer Störung zwischen Bauma und Fischenthal zu Behinderungen gekommen. Sie dauerten von zirka 7 bis 8.30 Uhr an.

Weniger schlimm als im Juni

Der Erdrutsch vom Donnerstags war allerdings deutlich weniger schlimm als jener von Mitte Juni, wie ein SBB-Sprecher auf Anfrage sagt. Damals war die Strecke wegen eines Erdrutsches gleich mehrere Tage unterbrochen. Diesmal seien bloss rund zwei Kubikmeter nasse Erde heruntergekommen. Sie seien nicht auf der Bahnlinie selbst gelandet – aus Sicherheitsgründen sei die Strecke aber dennoch gesperrt worden.

Kurz bevor der Rutsch gekommen sei, habe ein SBB-Mitarbeiter eine Veränderung beobachtet – genau an der Stelle, wo im Juni die Erde herunterkam. So habe die Strecke beizeiten gesperrt werden können.

Zwischen Rüti und Wald verkehrt eine stündlich fahrende S-Bahn. Bereits Mitte Juni war die Strecke zwischen Tann-Dürnten und Wald wegen eines Erdrutsches für mehrere Tage unterbrochen gewesen (wir berichteten). (khe/sda)

Erstellt: 16.08.2012, 08:08 Uhr

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2 Kommentare

Gerold Meier

16.08.2012, 12:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Im Jahr 2003 gab es an derselben S26-Linie bei Ried/Gibswil spätabends einen Erdrutsch von ein paar Kubikmetern. Dort stand am nächsten Tag ein Mann mit Schaufel, und wartete untätig bis Mittag, damit die Journalisten dramatisierende Bilder schiessen konnten. Antworten


Bruno Winkler

16.08.2012, 17:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Genau Herr Meier! Man hat über Monate hinweg "Hangsicherung und -sanierung" ausgeführt. Was hat denn die SBB in dieser Zeit getan? Haben sie die Grassoden mit Bostic an die Felswand gepinnt? Sorry, aber für mich sieht das danach aus, dass man nur einen Grund braucht, um die Bahnlinie ganz zu schliessen, wegen den immer wieder vorkommenden Erdrutschen. Antworten



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