Aussergewöhnliche viele Raubüberfälle in Zürich
Aktualisiert am 28.11.2011 3 Kommentare
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Zürich war am vergangenen Wochenende ein gefährliches Pflaster. Es begann bereits am Freitagabend, als im Kreis 5 bei der Verzweigung Hard-/Pfingstweidstrasse kurz vor 21.15 Uhr vier Schüler von mehreren Jugendlichen mit einer Stichwaffe bedroht wurden, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt. Die Unbekannten forderten Bargeld und flüchteten danach mit einer Beute von mehreren hundert Franken in Richtung Escher-Wyss-Platz.
In der gleichen Nacht, um etwa 01.45 Uhr, wurde ein 46-jähriger Mann von drei Männern bestohlen. Der Beklaute sass an der Piazza Cella im Kreis 4 auf einer Parkbank, als er von drei Unbekannten in ein Gespräch verwickelt wurde. Als die Unbekannten weiter gingen merkte der Mann, dass seine Umhängetasche fehlte. Die Polizei konnte die Täter, drei Algerier im Alter von 21 bis 23 Jahren, in unmittelbarer Nähe des Tatortes festnehmen.
Ebenfalls bestohlen wurde eine 25-jährige Frau, die am frühen Samstagmorgen kurz vor 5 Uhr zu Fuss im Kreis 4 an der Langstrasse unterwegs war. Sie bemerkte, dass sich jemand an ihrer Handtasche zu schaffen machte. Die Frau reagierte sofort und nahm dem Dieb ihr Portemonnaie wieder weg. Der Mann konnte aber mit dem Mobiltelefon der Frau flüchten. Die Polizei verhaftete wenig später den mutmasslichen Täter, einen 26-jährigen Algerier.
Niedergeschlagen und mit Stichwaffe bedroht
Im Kreis 5 beim Drahtschmidlisteg wurde am Samstagabend kurz vor 23 Uhr ein 26-jähriger Mann von hinten niedergeschlagen und von zwei Unbekannten mit einer Stichwaffe bedroht. Die Räuber klauten seine Umhängetasche. Das Opfer wurde beim Raub leicht verletzt. Zur gleichen Zeit befanden sich fünf Jugendliche am Seefeldquai im Kreis 8. Sechs Unbekannte kamen auf sie zu, einige davon mit Stichwaffen bewaffnet. Sie knöpften den Jugendlichen Bargeld ab und flüchteten stadtauswärts.
Auch im Andreaspark im Kreis 11 wurden Jugendliche ausgeraubt. Um Mitternacht griffen mehrere Männer drei Jugendliche an und bedrohten sie mit einer Stich- und einer Faustfeuerwaffe. Zudem schlugen die Räuber auf ihre Opfer ein, so dass zwei von ihnen am Kopf und an der Hand leicht verletzt wurden. Mit mehreren hundert Franken Bargeld flüchteten die Täter Richtung Siewerdtstrasse.
Rund eine Stunde später wartete ein 16-jähriger Lehrling im Kreis 11 am Bahnhof Oerlikon beim Gleis 1 auf den Zug. Plötzlich wurde er von drei Unbekannten umstellt. Sie klauten ihm das Portemonnaie.
Und kurz vor 3.45 Uhr kam es erneut zu einem Zwischenfall: Vier Unbekannte griffen einen 18-Jährigen an der Siewerdtstrasse im Kreis 11 an. Die Täter erbeuteten Bargeld und flüchteten in unbekannte Richtung.
Die Stadtpolizei Zürich hat in allen Fällen Ermittlungen aufgenommen und prüft auch, ob zwischen den einzelnen Delikten ein Zusammenhang besteht, wie es im Communique heisst. (rsc)
Erstellt: 28.11.2011, 14:14 Uhr
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