Bezirk Uster
Doris Fiala in Volketswil: «Ein starker Wille prägt die Nation»
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«Wie viele Ausländer braucht und wie viele Ausländer verkraftet die Schweiz? Wie gehen wir nach Fukushima mit der Energieversorgung um? Wie begegnen wir der Tatsache, dass alle Risiken, mit denen wir konfrontiert sind, heute global sind?» Diese drei Fragen stellte Natio-nalrätin Doris Fiala (FDP) in den Mittelpunkt ihrer 1.-August-Ansprache auf der Huzlen in Volketswil. In ihrer launigen und volksnahen Rede lobte sie die Willensnation Schweiz: «Die Schweiz besteht vielleicht letztlich aus nicht mehr, als einem ganz starken gemeinsamen Willen.» Mit diesem hätte der heutige Wohlstand erst geschaffen werden können und nun gelte es mit offenen und engagierten Menschen Neues zu schaffen.
In der Ausländerfrage zeigte sie dabei kein klares Bild. Menschen die kriminell sind oder schummeln, müssten bestraft werden, forderte sie und erntete Applaus von den mehreren hundert Zuhörern. Gleichzeitig rief Fiala zu Anstand und Respekt in der Diskussion der Ausländerfrage auf. Auch bei der Energiesicherheit blieb die Nationalrätin eher vage. Bevor der Atomausstieg geplant werden könne, müssten alternative Energien benannt sein, erklärte sie. In der Sicherheitsfrage betonte Fiala: «Niemand ist heute eine Insel – auch die Schweiz nicht.» Die Risiken und Gefahren seien global und forderten mehr internationale Kooperation.
Weitere Berichte und Bilder der Bundesfeiern in der Region folgen auf ZO-Online und im ZO/AvU vom Dienstag, 2. August (brü/rsc)
Erstellt: 01.08.2011, 22:11 Uhr
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