Eine neue Galerie direkt beim Bahnhof soll Ustermer Kunstschaffen fördern. Das ist eine langjährige Forderung von Initiant Werner Egli, der damals die Villa am Aabach als «elitär» bekämpfte.
Der Ustermer Maler Remo Keist wird als erster Künstler in der neuen Galerie Gleis 2 ausstellen (im Bild Keist in seinem Wetziker Atelier). (Archivbild: David Kündig)
Drei Jahre nach der Versenkung der Villa am Aabach als Kulturstätte lanciert Stadtrat Werner Egli auf das kommende Jahr eine Galerie im Zentrum von Uster. Egli, damals noch Gemeinderat, stand massgeblich hinter dem Kampf gegen die Villa am Aabach als «elitäre Kunststätte» und der damit verbundenen Belastung der Steuerzahler.
Unkomplizierte Plattform
An der Brunnenstrasse 2 soll im Untergeschoss unter dem Namen «Gleis 2» eine Galerie entstehen, die gemäss Egli, Ustermer Künstlern eine «unkomplizierte Plattform» bietet. Egli hat die 50 Quadratmeter grossen Räumlichkeiten selbst angemietet und fordert von den Künstlern viel Eigeninitiative.
Vertreter der Ustermer Villa Grunholzer – auch eine Förderin lokaler Kunst – sehen keine direkte Konkurrenz durch die neue Galerie. Moniert wird jedoch die zunehmende Verzettelung der «kulturellen Kräfte» im Bereich bildender Kunst, wo Kooperationen vielversprechender wären.
Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Donnerstag, 8. Dezember.(ZO/AvU)
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