Paul Stopper will Umplatzierung des Kanti-Provisoriums
Aktualisiert am 08.11.2011 1 Kommentar
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Am 9. September wurde der Provisoriums-Neubau der Kantonsschule Glattal in Uster öffentlich ausgeschrieben. Das Projekt ist an der Kramerackerstrasse ausgesteckt. Die Gesellschaft für Natur- und Vogelschutz (GNVU) gibt nun in einer Eingabe an die Baudirektion des Kantons Zürich und den Stadtpräsidenten von Uster, Martin Bornhauser, zu bedenken, dass mit den Pavillons der dortige Baumbestand «stark tangiert» würde. Einzelne Bäume müssten gefällt werden, die vorhandenen Hecken wären «akut bedroht». Ausserdem würde mit der zugehörigen Aussenraumgestaltung der Charakter der heutigen Anlage zerstört, schreibt GNVU-Präsident Paul Stopper im Brief an Baudirektion und Stadtpräsident.
Zweckentfremdung der Parzelle
Die Parzelle liege gemäss gültigem Gestaltungsplan Hohfuren im Sektor J, argumentiert Stopper. Dieser sei als Erholungs- und Sportfläche ausgewiesen. Mit der Platzierung der Pavillons «in der vorgesehenen Anzahl und Dimension» würde dies jedoch nicht eingehalten werden.
Es könne nicht angehen, dass die Erholungsparzelle – auch nicht vorübergehend – zweckentfremdet werde, zumal der Baumbestand zu stark dezimiert werden müsste. Aus Sicht des GNVU-Vorstandes darf diese Fläche nicht für ein Provisorium «missbraucht» werden. Der GNVU fürchtet ausserdem, dass das Provisorium zu einem «Providurium» werden könnte.
Provisorium muss umplatziert werden
Für Schulhausbauten sei die Parzelle Kat.-Nr. 2758 im Sektor I bei der bestehenden Berufsschule Uster vorgesehen. Die Provisorien seien auch auf diesem Grundstück zu platzieren, auch wenn dies bei einem späteren Bau der Mittelschule allenfalls zu Schwierigkeiten führen könnte.
Der GNVU fordert kantonale Baudirektion und Stadt Uster auf, das Projekt entsprechend zu überarbeiten und von Pavillons an der Krämerackerstrasse abzusehen. Sollten die Parteien an diesem Standort festhalten, müsste der Gestaltungsplan «Hohfuren» abgeändert werden, so der GNVU. Dieser Vorgang müsste via Stadtrat, Gemeinderat und mit der Möglichkeit des fakultativen Referendums allenfalls via Volk erfolgen. (khe)
Erstellt: 08.11.2011, 10:19 Uhr
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1 Kommentar
Als Bürgerin der Stadt Uster und als Mutter eines Sohnes habe ich sehr grosse Mühe, diese Angelegenheit zu verstehen. Gelten jetzt einzelne Vögel mehr als über 400 Kinder, die als Zugvögel zwischen Uster und Dübendorf herumziehen müssen, um sich notwendige Bildung anzueignen ? Hat ein Vogelschutzorganisation mehr Einfluss als die Bedürfnisse von begabten Jugendlichen ? Seit 2004 keine Lösung ! Antworten

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