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Paul Stopper aus Heimatschutz-Vorstand geworfen

Der Vorstand der Zürcher Sektion des Heimatschutzes hat Paul Stopper abgewählt. Er sei ein «notorischer Querulant», suche stets Streit und verunmögliche eine konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand.

Paul Stopper forderte im Namen der Gesellschaft für Natur- und Vogelschutz Rekurse gegen das Kanti-Provisorium in Uster. (Archivbild: Nicolas Zonvi)

Paul Stopper forderte im Namen der Gesellschaft für Natur- und Vogelschutz Rekurse gegen das Kanti-Provisorium in Uster. (Archivbild: Nicolas Zonvi)

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An seiner ausserordentlichen Generalversammlung vom Samstag in Winterthur hatte der Zürcher Heimatschutz Delikates zu besprechen: Wie die «NZZ» berichtet, wollte eine Gruppe von Kritikern des bestehenden Leitungsgremiums die Wiederwahl von Vorstandsmitglied Paul Stopper und einiger seiner Getreuen verhindern. Sie werfen dem Ustermer vor, ein «notorischer Querulant» zu sein, der stets Streit suche und dadurch eine konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand verunmögliche. Die Winterthurer Sektion um Beat Schwengeler forderte daher eine Erneuerung.

Die Versammelten wählten schliesslich Stopper und andere Vorstandsmitglieder aus dessen Lager mit klarem Mehr ab. Stattdessen wurden acht neue Personen in die Verbandsspitze berufen. Präsident Ulrich Ruoff wurde bestätigt.

Damit verbleiben neben Ruoff lediglich die beiden Zürcher Markus Fischer und Eduard Guggenheim im Vorstand. Neu gewählt sind Beat Schwengeler, Präsident der Sektion Winterthur, Thomas Boller (Zürich), Christian Coradi (Zürich), Christoph Dubs (Winterthur), Kurt Kübler (Winterthur), Thomas Müller (Zürich), Alexander Proff (Meilen) und Jan Smit (Bonstetten).

Keine Kurskorrektur

Grosse Änderungen seien jedoch künftig nicht zu erwarten. Wie die «NZZ» erklärt, wollen die Drahtzieher der Neuerung um Beat Schwengeler endlich Ruhe in den Zürcher Heimatschutz einkehren lassen. Mit Stopper sei «die Zusammenarbeit aus zwischenmenschlichen Gründen nicht mehr möglich, eine Kurskorrektur des Zürcher Heimatschutzes aber nicht zu erwarten, höchstens eine leichte Öffnung, weil im neuen Vorstand wieder mehr Architekten sind».

Das abgewählte Vorstandsmitglied Jürg Fischlin verteidigt Stopper gegenüber der «NZZ»: «Dass er ein Querulant sei, sagt eine Minderheit des alten Vorstandes – die Mehrheit pflegte mit ihm eine angenehme Zusammenarbeit.» Stopper selber empfinde die Abwahl als «Putsch»: «Die Vorstandsmitglieder, die bleiben, waren in der alten Zusammensetzung die Unterlegenen – jetzt haben sie die kritischen Stimmen hinausgedrängt.»

Paul Stopper hatte zuletzt mit seinem Rekursaufruf gegen das Kanti-Provisiorium in Uster auf sich aufmerksam gemacht (wir berichteten). (khe)

Erstellt: 23.01.2012, 18:35 Uhr

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2 Kommentare

Daniel Meyer

23.01.2012, 21:16 Uhr
Melden 12 Empfehlung

JUDIHUI!! Endlich hat man den Mut den Querulanten Stopper zu bremsen. Sicher tat Hr. Stopper auch wenig Gutes, aber die negativen Erinnerungen überwiegen sehr. Es sollte endlich abdanken und sich zurück ziehen. Sicher würde dieser Entscheid grossmehrheitlich gefeiert. Stopper weg, endlich RUHE, oder erst, wenn seine letzte Glocke ertönt? Ich hoffe es, auch für ihn, nicht. Antworten


Eva Lieberherr

23.01.2012, 19:34 Uhr
Melden 3 Empfehlung

uiuiuiui... Jetzt geht's ab. Zerfleischen sich gegenseitig. Mal sehen ob das wirklich was Positives bringt. Denn Querulanten braucht es meistens, um etwas voran zu bringen, respektive, um sich gegen die Aufweichung durch zuviel Kompromisse zu stemmen. Leider kenn ich die Leute nicht und kann darum nicht wirklich beurteilen, ob sachlich zu Recht abgewählt oder aus Befindlichkeitsgründen. Antworten



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Anteil Einwohner 0-19 22.2%
Einwohneranteil 20-64 65%
Einwohneranteil 64+ 12.8%
Anzahl Privathaushalte 12356
Anzahl Personen pro Haushalt 2.2

Wähleranteile in % (Nationalratswahlen)

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Zweithäufigste Italienisch 4,5%
Dritthäufigste Albanisch 1,7%

Fläche

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Anteil Wald und Gehölze 27.1%
Anteil unproduktiver Fläche 2.3%

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Tertiärstufe 23.6%

Arbeit

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Beschäftigte im 2. Sektor 3204
Beschäftigte im 3. Sektor 9475
Betriebe im 1. Sektor 92
Betriebe im 2. Sektor 238
Betriebe im 3. Sektor 1091

Wohnen

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Wohneigentumsquote 29.2%
Neu gebaute Wohnungen je 1000 Einwohner 8.7
Leerstehende Wohnungen in % des Wohnungsbestandes 1.29%

Mobilität

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Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Website Statistik Schweiz

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