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«Giessen»-Planer wegen 8,6 Millionen betrieben

Von Christian Brütsch. Aktualisiert am 16.11.2011 3 Kommentare

Der private Gestaltungsplan Giessen steht zur Abstimmung. Gegen den Landbesitzer laufen Betreibungen in Millionenhöhe. Diese tangieren die Abstimmung nicht, erklärte Stadtpräsident Lothar Ziörjen.

So soll dereinst das Giessen-Hochhaus aussehen. (Visualisierung: zvg)

So soll dereinst das Giessen-Hochhaus aussehen. (Visualisierung: zvg)

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Das Projekt strebt gen Himmel. In Dübendorf soll ein Hochhaus entstehen, das mit seinen 114 Metern Höhe dem Zürcher Prime Tower ebenbürtig sein wird. Flankiert werden soll das Gebäude von 30 Meter hohen Bauten, die gleichzeitig einen Riegel gegenüber den stark befahrenen Ring- und Überlandstrasse bilden. Weitere Bauten rund um die Glattalbahnhaltestelle Giessen komplettieren die Gestaltung. Die Kosten für die Bauwerke belaufen sich gemäss eine Grobschätzung auf 550 Millionen Franken.

Betreibungen hängig

Damit solche Pläne in die Tat umgesetzt werden können, ist ein Gestaltungsplan nötig. Die Stadt Dübendorf hat einen solchen in Zusammenarbeit mit dem Grundeigentümer, der K-Werkstatt von Angelo Labate, erstellt. Da das Behördenreferendum gegen den zustimmenden Gemeinderatsbeschluss ergriffen wurde, kommt es zur Urnenabstimmung am 27. November. Jetzt wurde bekannt, dass gegen die K-Werkstatt eine Vielzahl von Betreibungen in Millionenhöhe hängig sind. Dieser Umstand, sei der Stadt bekannt, beeinflusse die Abstimmung indes nicht.

Lesen Sie mehr zum Thema im ZO/AvU vom Mittwoch, 16. November. (ZO/AvU)

Erstellt: 16.11.2011, 07:22 Uhr

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3 Kommentare

Marcel Drescher

16.11.2011, 09:20 Uhr
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Wie kommt der Stadtpräsident und der Stadtrat von Dübendorf zur skandalösen Einsicht, dass diese neuen Erkenntnisse keinen Einfluss auf die Abstimmung haben? Im Abstimmungskampf sind zu viele unverbindliche und mündliche Versprechungen von Herrn Labate gemacht worden, die aufgrund der nun vorliegenden Fakten wohl nie realisiert werden. Dübendorf verdient Besseres! Deshalb NEIN am 27.11.! Antworten


Angelika Murer

16.11.2011, 10:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Jetzt ist umso mehr klar, dass die K-Werkstatt nur leere Versprechungen macht! Sie wird das nie realisieren. Ein neuer Investor, welcher das Projekt einmal realisieren wird, ist aber nur dem Gestaltungsplan verpflichtet, nicht all diesen Versprechungen von Hr. Labate! Ich hoffe, dass die Bevölkerung diesem Gebahren einen Riegel schiebt mit einem klaren Nein zum Gestaltungsplan! Antworten



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Aus den Behörden

Kennzahlen Gemeinde

Bevölkerung

Einwohner 30761
Einwohner pro km2 1079
Einwohner Entwicklung 14.2
Wanderungsgewinn 9.5
Geburtenüberschuss 4.2
Ausländeranteil 21.6%
Anteil Einwohner 0-19 22.2%
Einwohneranteil 20-64 65%
Einwohneranteil 64+ 12.8%
Anzahl Privathaushalte 12356
Anzahl Personen pro Haushalt 2.2

Wähleranteile in % (Nationalratswahlen)

Hauptsprache

Häufigste Deutsch 85,0%
Zweithäufigste Italienisch 4,5%
Dritthäufigste Albanisch 1,7%

Fläche

Fläche 28.5 km2
Anteil Siedlungsfläche 26.2%
Anteil Landwirtschaftsfläche 44.4%
Anteil Wald und Gehölze 27.1%
Anteil unproduktiver Fläche 2.3%

Bildungsstand (25-64-Jährige)

Ohne nachobligatorische Ausbildung 19.7%
Sekundarstufe II 50.3%
Tertiärstufe 23.6%

Arbeit

Erwerbsquote (15-64-Jährige) 81.8%
Arbeitslosenquote (Jahresdurchschnitt) 3.28%
Beschäftigte im 1. Sektor 392
Beschäftigte im 2. Sektor 3204
Beschäftigte im 3. Sektor 9475
Betriebe im 1. Sektor 92
Betriebe im 2. Sektor 238
Betriebe im 3. Sektor 1091

Wohnen

Wohndichte (Bewohner pro Wohnraum) 0.58
Wohneigentumsquote 29.2%
Neu gebaute Wohnungen je 1000 Einwohner 8.7
Leerstehende Wohnungen in % des Wohnungsbestandes 1.29%

Mobilität

Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel 28.8%
Privatwagenbenutzer 40.2%
Wegpendler in andere Gemeinde in % der erwerbstätigen Einwohner 59.5%

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Website Statistik Schweiz

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