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Den Uschter Märt wieder attraktiver machen

Aktualisiert am 17.07.2012 1 Kommentar

Die Grünliberalen Uster sehen mit zahlreichen Weihnachtsmärkten die Attraktivität des Uschter Märts gefährdet. Mit einer thematischen Ergänzung, etwa einem Mittelaltermarkt, einer grösseren Vielfalt oder einem Schutz als Markennamen wollen sie dies ändern.

1/38 Uster Märt
24./25.11.2011: Zwei Tage dauert der älteste Markt im Kanton Zürich. Bereits am Donnerstag war der Uster Märt gut besucht.
Bild: David Kündig

   

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Der Uschter Märt Ende November gehöre zu Uster wie kein zweiter Grossanlass und sei mit seiner über 900-jährigen Geschichte einer der traditionsreichsten Jahrmärkte weit und breit, ist die GLP Uster überzeugt. Doch durch die mittlerweile immer zahlreicher werdenden teilweise mehrwöchigen Weihnachtsmärkte sieht die Partei die «Einzigartigkeit und Attraktivität des Uschter Märts» gefährdet.

Mehr Vielfalt

In einer Anfrage wollen die Grünliberalen daher den Markt mitsamt Sortiment und Bewilligungsverfahren «näher portraitieren lassen und Anregungen für eine Förderung von Einzigartigkeit und Attraktivität einbringen».

Als Anregung könne hier die Ergänzung des bisherigen Uschter Märts mit einem thematischen Markt im Markt genannt werden, so die GLP. Beispielsweise könnte ein Mittelaltermarkt den historischen Bezug herstellen oder ein Markt mit ausschliesslich regionalen Produkten die lokale Verankerung und Besonderheit fördern.

Ausserdem will die Partei mit einer «gewissen Dynamik» die Sortimentsvielfalt und damit die Attraktivität steigern. Dazu gehört etwa, dass Stände mit ähnlicher Ware reduziert werden, um Platz für Neues freizugeben oder auch Anbietern mit eher unbeliebteren Standplätzen, aber mit einmaligem Angebot einen zentraleren Platz zu verschaffen.

Markenname «Uschter Märt»?

Weder eine genaue Bezeichnung, noch das genaue Gründungsjahr des Uschter Märts ist bis heute unbestritten festgelegt. Dass der Uschter Märt aber als Marken- oder Wahrzeichen Usters bestens funktioniere, scheint der GLP unbestritten. Ob es sich lohnen würde, den Uschter Märt markenrechtlich und in elektronischen Medien zu schützen, gelte es abzuklären. (khe)

Erstellt: 17.07.2012, 10:47 Uhr

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1 Kommentar

Eva Lieberherr

17.07.2012, 14:57 Uhr
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Eine Verbesserung wäre bereits, wenn nicht jeder "dritte" Stand/Händler dieselben (eingekauften) Massenprodukte+Esswaren verkaufen würde. Mehr Vielfalt, mehr Originalität, lokale Produkte und bessere Durchmischung würde die Qualität und damit die Attraktivität fördern. Antworten



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