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Zollingerheim: Sanierung und Neubau für 47,5 Millionen

Aktualisiert am 14.04.2011

Die Gustav Zollinger-Stiftung will das heutige Hauptgebäude des Alters- und Pflegeheims Zollingerheim Forch umzubauen und erneuern sowie einen Neubau mit 35 Seniorenwohnungen realisieren. Kosten soll das Ganze 47,5 Millionen Franken.

(Visualisierung: Gustav Zollinger-Stiftung)

(Visualisierung: Gustav Zollinger-Stiftung)

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Die Gustav Zollinger-Stiftung plant zwei grosse Bauvorhaben auf dem eigenen Land: Einerseits wird das Hauptgebäude saniert und umgebaut, andererseits ist ein Neubau mit Seniorenwohnungen geplant. Der erste Teil wird von den Gemeinden finanziert, der zweite Teil soll mit einem Darlehen unterstützt werden.

Kostenpunkt: 47,5 Millionen Franken

Der Zustand des Hauptgebäudes mache eine Sanierung unumgänglich, wie die Stiftung schreibt. Gleichzeitig müsse das Angebot und die Qualität verbessert werden. Geprüft worden sei auch ein Abbruch und der Bau eines komplett neuen Gebäudes - dies käme aber wesentlich teurer zu stehen. Mit der Sanierung werden auch einige Neuerungen realisiert: So entsteht etwa eine Auto-Einstellhalle im 1. Untergeschoss für die Bewohner der geplanten Seniorenwohnungen. Zudem werden einige Vergrösserungen und Anbauten vorgenommen und der Gastro- und Küchenbereich wird erweitert.

Die Kosten für den Um- und Erweiterungsbau des Hauptgebäudes liegen bei 27,1 Millionen Franken. Zumikon wird sich mit 10,84 Millionen (40 Prozent) daran beteiligen, der geht zulasten der Gemeinde Maur.

Auf dem stiftungseigenen Grundstück soll zudem ein fünfgeschossiger Neubau mit 35 Seniorenwohnungen (2,5- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen) realisiert werden. Das Angebot soll einen «weichen» Übergang vom selbständigen zum begleiteten Wohnen möglich machen. Im Erdgeschoss sollen auch ein Coiffeurgeschäft, eine Podologie-Einrichtung, Physiotherapie und ein Fitnessstudio einziehen - möglich wäre auch eine Arztpraxis.

Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei 20,5 Millionen Franken. Die Seniorenwohnungen an der Aeschstrasse 8 werden grundsätzlich auf privater Basis erstellt und müssen mindestens kostendeckend geführt werden. Die Gemeinden Maur und Zumikon prüfen aber die Gewährung eines befristeten Darlehens, wie die Stiftung schreibt.

Etappierung der Bauarbeiten

Um den Betrieb des Heims auch während den Bauarbeiten weiterführen zu können, werden diese in Etappen durchgeführt. In einer ersten Etappe wird der Neubau mit den Seniorenwohnungen realisiert. In der Folge werden die Bewohner des Hauptgebäudes in den Neubau umziehen, damit die Arbeiten am Hauptgebäude vollzogen werden können. Nach Abschluss dieser Arbeiten ziehen die Bewohner wieder im Hauptgebäude.

Für den gesamten Bauprozess wird mit einer Zeitdauer von ungefähr 36 Monaten gerechnet. Bewilligen die Stimmbürger das Vorhaben im September an der Urne, soll im Januar 2012 mit der ersten Etappe (Neubau) begonnen werden. Die Sanierung des Hauptgebäudes beginnt im November 2012. Ab Oktober 2014 soll das Hauptgebäude wieder betriebsbereit sein, der Neubau dann ab Januar 2015.

Öffentliche Informationsveranstaltung

Die Bevölkerung von Maur und Zumikon kann sich kommende Woche informieren: Am Mittwoch, 20. April, findet um 20 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung im Loorensaal in Maur statt. (khe)

Erstellt: 14.04.2011, 13:15 Uhr

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Kennzahlen Gemeinde

Bevölkerung

Einwohner 9119
Einwohner pro km2 617.8
Einwohner Entwicklung 10.9
Wanderungsgewinn 5
Geburtenüberschuss 5.9
Ausländeranteil 17%
Anteil Einwohner 0-19 21.9%
Einwohneranteil 20-64 65.6%
Einwohneranteil 64+ 12.5%
Anzahl Privathaushalte 3686
Anzahl Personen pro Haushalt 2.3

Wähleranteile in % (Nationalratswahlen)

Hauptsprache

Häufigste Deutsch 86,4%
Zweithäufigste Englisch 3,6%
Dritthäufigste Französisch 2,1%

Fläche

Fläche 14.8 km2
Anteil Siedlungsfläche 20.2%
Anteil Landwirtschaftsfläche 52.6%
Anteil Wald und Gehölze 26.9%
Anteil unproduktiver Fläche 0.3%

Bildungsstand (25-64-Jährige)

Ohne nachobligatorische Ausbildung 8.8%
Sekundarstufe II 50.4%
Tertiärstufe 37.9%

Arbeit

Erwerbsquote (15-64-Jährige) 79.8%
Arbeitslosenquote (Jahresdurchschnitt) 2.03%
Beschäftigte im 1. Sektor 147
Beschäftigte im 2. Sektor 389
Beschäftigte im 3. Sektor 1411
Betriebe im 1. Sektor 56
Betriebe im 2. Sektor 71
Betriebe im 3. Sektor 339

Wohnen

Wohndichte (Bewohner pro Wohnraum) 0.53
Wohneigentumsquote 48.9%
Neu gebaute Wohnungen je 1000 Einwohner 2.5
Leerstehende Wohnungen in % des Wohnungsbestandes 1.34%

Mobilität

Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel 22.1%
Privatwagenbenutzer 54.8%
Wegpendler in andere Gemeinde in % der erwerbstätigen Einwohner 74.1%

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Website Statistik Schweiz

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