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Steuerfuss in Maur bleibt gleich – trotz Defizit

Aktualisiert am 11.11.2011

Der tiefste Oberländer Steuerfuss bleibt gleich: Der Gemeinderat Maur beantragt, den Steuerfuss 2012 trotz einem Defizit von rund 7 Millionen Franken auf 82% zu belassen. Unsicherheiten in der Spital- und Pflegefinanzierung sowie Mehrbelastungen durch den Finanzausgleich prägen das Budget.

(Bild: Archiv ZO/AvU)

(Bild: Archiv ZO/AvU)

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Die Gemeinde Maur budgetiert für das Jahr 2012 bei einem Aufwand von 66,9 Millionen Franken ein Minus von 7,2 Millionen, das aus dem Eigenkapital zu decken ist.

Die grosse Kompetenz- und Lastenverschiebung zwischen Gemeinden und Kanton in der Pflegefinanzierung sowie in der Finanzierung der Spitäler schlagen sich im Budget nieder, teilt der Gemeinderat mit. Für die Gemeindebeiträge an die Pflegekosten sei deshalb ein Mehraufwand von einer Million veranschlagt, welcher mangels Erfahrungswerten auf ungefähren Schätzungen beruhe. Die vollständige Spitalfinanzierung durch den Kanton führe andererseits zu Minderkosten von 2,7 Millionen Franken. Diese Einsparung werde jedoch wettgemacht durch die Mehrbelastung aus der Reform des kantonalen Finanzausgleichs, der für Maur 1,6 Millionen oder 5 Steuerprozente ausmachen wird. Als einzige Oberländer Gemeinde muss Maur damit in den Topf des neuen Finanzausgleichs einzahlen. Im Bildungsbereich seien Kostensteigerungen (rund 0,9 Millionen Franken) für Lehrerbesoldungen und Sonderschulung zu verzeichnen. Der Cashflow aus der Laufenden Rechnung beträgt 3 Millionen Franken.

In der Investitionsrechnung veranschalgt die Gemeinde Nettoinvestitionen von 11,6 Millionen Franken. Dies widerspiegle die überdurchschnittliche Investitionstätigkeit in zahlreichen Einzelprojekten. Die effektiven finanziellen Auswirkungen der verschiedenen Gesetzesänderungen würden im Detail noch nicht feststehen. Deshalb wolle der Gemeinderat die ersten Erfahrungen abwarten, bevor er die künftige Finanzpolitik festlegt. Maur verfüge dank der Rechnungsüberschüsse der vergangenen Jahre aber über eine solide finanzielle Basis, weshalb ein Abbau des Nettovermögens noch verkraftbar ist, schreibt der Gemeinderat weiter. (jes)

Erstellt: 11.11.2011, 08:57 Uhr

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