Bezirk Uster
Stiel einer Pfanne
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Der Pfannenstiel. Ein etwas seltsamer Name für ... für einen Hügel oder einen Höhenzug? Eigentlich für beides. Der Hügel liegt zwischen Meilen und Egg und erreicht mit seinem höchsten Punkt eine Höhe von 853 Metern über Meer. Wer ab dort ist kann nochmals ein paar Meter Höhe gewinnen, wenn er auf den Turm klettert, der ursprünglich auf dem Bachtel stand. Allgemein wird mit Pfannenstiel aber auch gleich der ganze Höhenzug bis hin zum Zürichberg benannt. Er trennt das Glattal mit dem Greifensee vom Zürichsee.
Wie schon bei der Volketswiler Hutzlen ist die Herkunft des Namens und Schreibweise etwas unklar. Der Zürcher Historiker Leonhard von Muralt siedelt den Namen im 17. Jahrhundert an und liefert als Erklärung die Pechpfanne auf der Hochwacht, welche mit Feuer und Rauch der Alarmierung diente. Ungünstig an dieser Erklärung ist, dass der Name Pfannenstiel schon bereits 1333 urkundlich erwähnt ist und es damals noch keine Hochwachten gab. Daher bleibt die zweite Erklärung wahrscheinlicher. Die lang gezogene, leicht geschwungene Form erinnert an den Griff einer Pfanne.
Umstritten war auch die Schreibweise. Um 1960 hat das Bundesamt für Landestopografie die bisherige Schreibweise «Pfannenstiel» in «Pfannenstil» geändert. Dieser Entscheid wurde hingegen bei der nächsten Revision um 1970 wieder rückgängig gemacht. Auch hier gilt: Ob mit oder ohne «ie» vom Pfannenstiel geniesst man eine wunderbare Aussicht «is Züribiet». (ZO-Online)
Erstellt: 07.08.2012, 18:53 Uhr
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