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Tante Ju am Freitag zurück gekehrt

Aktualisiert am 18.08.2012

Das Überseeabenteuer der HB-HOT ist zu Ende: am Freitagnachmittag landete die JU-52 nach 61 tägiger Reise auf ihrer Heimbasis in Dübendorf. Sie kehrte damit drei Tage früher zurück als geplant.

1/44 Die Tante Ju auf grosser Reise
Zurück daheim: am 17. August 2012 ist die HB-HOT um 19.45 Uhr sicher auf ihrem Heimflughafen in Dübendorf gelandet.
Leserbild: Manfred Hottman

   

30 Jahre Ju-Air

Am 15. September feiert die Ju-Air von 11 bis 18 Uhr ihr dreissigjähriges Bestehen. Gefeiert wird der Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür auf der Ju-Air-Basis in Dübendorf. Weitere Infos unter ju-air-30jahre-jubilaeum.ch

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Die USA-Reise der Dübendorfer JU-52 ist zu Ende. Wie die Ju-Air mitteilt, ist die HB-HOT am Freitagabend auf ihrer Heimbasis in Dübendorf gelandet. Hinter ihr liegt eine Reise von 61 Tagen und mehreren Tausend Flugkilometern.

Es ist das erste Mal seit dem Jahr 1937, dass eine passagierberechtigte JU-52 den Atlantik überquert hat. Dass ein fast 75 Jahre alter Oldtimer eine derart lange Reise meistere, sei nicht selbstverständlich, schreibt die Ju-Air. Die behäbige alte Wellblech-Dame habe das Abenteuer aber pannenfrei und gut überstanden.

Viele Zwischenlandungen

Anders als heutige Linienmaschinen musste die Tante Ju ihre Reise in mehreren Etappen unterteilen. Für eine Direktflug würde das Benzin nicht ausreichen.

Die Zwischenstationen bis in die USA waren: Norwich, Wick (England), Vagar (Färöer-Inseln), Reykjavik (Island), Kulusuk, Narsarsuaq, Nuuk (Grönland), Iquluit, Goose Bay (Kanada) und Auburn (Nordamerika).

In den Vereinigten Staaten besuchte die JU-52 unter anderem Los Angeles sowie New York und überflog den Grand Canyon. Zudem war sie Gast der der EAA AirVenture in Oshkosh, einer siebentägigen Luftfahrtmesse in der Nähe von Chicago mit rund einer halben Million Besucher.

Eine von wenigen

Von insgesamt 5000 JU-52 existieren heute weltweit nur noch acht flugfähige Exemplare. Drei davon befinden sich in der Schweiz auf dem Flugplatz Dübendorf, wo sie von rund hundert ehrenamtlichen Mitarbeitern in Schuss gehalten werden. (rsc)

Erstellt: 16.08.2012, 14:54 Uhr

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