Bezirk Uster
Rückbau der Leepünt-Gebäude in Etappen
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Im Juni 2011 hat der Stadtrat den Rückbau von sechs baufälligen Gebäuden im Leepünt-Areal beschlossen. Die Abbrucharbeiten waren auf dieses Jahr vorgesehen. Anlässlich der Informationsveranstaltung für die Nutzer wurden Vorbehalte zum vom Stadtrat vorgesehenen Vorgehen laut. Es zeigte sich, dass insbesondere der Mittagstisch «Subito» der reformierten Kirche vor Probleme für eine Ersatzlösung gestellt worden wäre.
Lösung gefunden
Die Abteilung Liegenschaften der Stadtverwaltung hat nach einer passenden Lösung für das «Subito», die Holz- und Töpferwerkstatt, das Kunstatelier sowie die Pilzkontrolle gesucht. Dabei wurde ein befristeter Erhalt des Gebäudes Usterstrasse 10 in Betracht gezogen. Im Kontakt mit Vertretern des «Subito» wurden die Bedürfnisse für einen Betrieb im Märtkafi festgelegt und Massnahmen ausgearbeitet.
Mit voraussichtlichen Kosten von rund 40'000 Franken kann eine Integrierung des «Subitos» und der Pilzkontrolle in die Räume des Märtkafis umgesetzt werden. Mit einem befristeten Fortbestand des Gebäudes können die Holz- und Töpferwerkstatt sowie das Kunstatelier vorerst in ihren bisherigen Räumlichkeiten verbleiben. Das heutige Märtkafi wird aufgehoben und eine Vermietung ist nur noch bis Sommer 2012 möglich.
Der Stadtrat hat seinen Beschluss vom vergangenen Juni teilweise in Wiedererwägung gezogen und die Liegenschaft Usterstrasse 10 vorläufig beziehungsweise bis längstens Ende 2014 vom Abbruch ausgeschlossen. Zudem hat er den notwendigen Umbaukredit genehmigt.
Kredit für Rückbau in Stadtratskompetenz
Der Abbruch der übrigen Liegenschaften soll, gestützt auf den Stadtratsbeschluss vom Juni 2011, voraussichtlich Ende 2012 beginnen. Durch den Wegfall des Abbruchs der Liegenschaft Usterstrasse 10 dürften sich die Rückbaukosten auf unter 300‘000 Franken belaufen. Der Stadtrat wird den notwendigen Kredit im Sommer genehmigen. (khe)
Erstellt: 14.03.2012, 12:39 Uhr
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