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Keine Grundsatzänderung im Gfenn

Aktualisiert am 29.10.2009

Der Dübendorfer Stadtrat ist sich der schwierigen Verkehrssituation im Gfenn bewusst und ergreift punktuell Massnahmen. Eine Aufarbeitung der Gesamtsituation hält er aber nicht für nötig.

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Im Juni hatte Gemeinderätin Gaby Gossweiler eine Anfrage zur Verkehrsituation in der Aussenwacht Gfenn eingereicht, die sie als sehr problematisch und gefährlich einstuft (wir berichteten).

 

In seiner Antwort schreibt der Dübendorfer Stadtrat nun, dass er sich der Verkehrsituation im Gfenn «absolut» bewusst sei. Mit Blick darauf, dass bald 1000 Personen in der Aussenwacht lebten, sei dem Themenkreis «Sicherheit, Verkehrsführung und Schulwege» im Gebiet Gfenn «auf jeden Fall soviel Beachtung zu schenken, wie in allen anderen Quartieren Dübendorfs auch».

Regelung während Bauzeiten

Zur Frage, wie man auf die zusätzliche Verschärfung der Verkehrssituation durch die Erstellung grosser Bauten an der alten Landstrasse reagiere, schreibt der Stadtrat, man werde Massnahmen ergreifen. So würde die Verkehrsführung während der Erstellung der Arealüberbauung «Im Gfenn» explizit vorgegeben. Zudem hätten beide Vorhaben vor Baubeginn einen Baustelleninstallationsplan mit Angaben zum Verkehrsregime einzureichen und genehmigen zu lassen.

Keine Grundsatzregelung

Nicht für nötig hält der Stadtrat hingegen ein zusätzliches Projekt, das sich der Gesamtverkehrssituation im Gfenn annimmt, wie es Gossweiler im Postulat fordert. «Eine zusätzliche, neue «Planungsrunde», die die Verkehrsführung anders und grundsätzlich regeln würde, ist nicht erforderlich», schreibt der Stadtrat.

Kein Kreisel

Auch ein Kreisel bei der Kreuzung Gfennstrasse / Überlandstrasse ist nicht vorgesehen, heisst es in der stadträtlichen Antwort weiter. Ein solcher könne nach heutigem Stand nicht begründet werden. So sei die Kreuzung zum Beispiel kein Unfallschwerpunkt. Der Stadtrat ist aber auch der Meinung, dass die Sicherheit bei der Kreuzung erhöht werden muss und will deshalb nochmals beim Kanton vorstellig werden und «mit Nachdruck» die Massnahmen einfordern, die bereits im Jahr 2006 diskutiert worden waren. (zol)

Erstellt: 29.10.2009, 09:00 Uhr

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