Trotz Zuschauerrekorden bei den zwei Megakonzerten auf dem Militärflugplatz Dübendorf scheint das Kapitel für alle Beteiligten abgeschlossen zu sein.
Über 70'000 Besucher kamen 2008 nach Dübendorf, um die gigantische Show der US-Sängerin Madonna zu sehen. Dieses Szenario dürfte es in Zukunft auf dem Militärflugplatz nicht mehr geben. (Archivbild: key)
Die Konzerte der Rolling Stones und von Madonna mit je rund 70'000 Besuchern auf dem Militärflugplatz Dübendorf dürften die letzten ihrer Art gewesen sein. Alle grossen internationalen Acts spielten in den letzten dreieinhalb Jahren in Schweizer Stadien, obwohl diese massiv weniger Besucher aufnehmen können.
Good News als grösster Schweizer Veranstalter monierte bereits vor zwei Jahren die massiv gestiegenen Kosten für Megakonzerte auf dem Militärflugplatz Dübendorf und liess die irische Band U2 im Zürcher Letzigrund-Stadion auftreten. Neben der aufwändigen Infrastruktur beanstandete Good News auch die Mietkosten der Hauptbesitzerin Armasuisse.
Gemeinde stark belastet
Das Immobiliendepartement des VBS begrüsst zwar «grosse Acts in der Schweiz», sieht jedoch keinen Anlass, entsprechende Konzerte in Dübendorf spezifisch zu fördern.
Die Stadt Dübendorf hat für das aktuelle Schweizer Konzert von Madonna keine Anfrage mehr von Good News erhalten und sieht im Rückblick keine nachhaltigen Vorteile für den Standort, sondern vor allem die immensen logistischen Anforderungen.
Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Donnerstag, 23. Februar.(ZO/AvU)
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