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«Görls-Treff» und «Dübi-Boys»

Aktualisiert am 21.03.2012

In zahlreichen Aktivitäten engagierte sich die Kinder- und Jugendarbeit Dübendorf (Kjad) für die jüngeren Gemeindemitglieder. In ihrem Jahresbericht lässt sie die Projekte nochmals Revue passieren.

Das Team der KJAD im November 2011: Stefan Ritz, Gina Sessa, Arsim Arifi, Vanessa Lauper, Nina Kobel, Anina Gumpp, Matthias Blatter (von links nach rechts).

Das Team der KJAD im November 2011: Stefan Ritz, Gina Sessa, Arsim Arifi, Vanessa Lauper, Nina Kobel, Anina Gumpp, Matthias Blatter (von links nach rechts).

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Auch 2011 bot die Kinder- und Jugendarbeit Dübendorf (Kjad) ein vielseitiges Angebot an Aktivitäten. So ein spezielles Angebot für Mädchen im Alter von 11 und 12 Jahren, die sich während einigen Mittwochnachmittagen im Jugendtreff Galaxy trafen. Ermutigt durch die positiven Erfahrungen, entwickelten die Kjad-Mitarbeitenden und eine kleine Gruppe motivierter Mädchen das Projekt weiter zum «Görls-Treff». Die Mädchen durften im Jugendtreff Galaxy ihren eigenen Treffraum einrichten, in dem sie sich seither jeden Mittwoch treffen können.

Natürlich habe es nicht lange gedauert, so die Dübendorfer Stadträtin und Bildungsvorsteherin Edith Jöhr im Jahresbericht der Kjad, bis die Buben nach einem entsprechenden Angebot nur für Jungs gefragt hätten. Daraus sei das Projekt «Dübi-Boys» für Schüler der 5. und 6. Primarklasse entstanden.

Spielbus und Kinderrat

Für die Kinder war 2011 auch der Kjad-Spielbus unterwegs. Jede zweite Woche am Mittwochnachmittag konnten sich so die 8- bis 12-jährigen Schüler auf den Pausenplätzen im mobilen Spielparadies vergnügen. Wegen der grossen Beliebtheit habe der Spielbus diesen Winter erstmals keine Pause gemacht und die Saison auf das ganze Jahr ausgedehnt, so die Kjad.

Ein anderes Projekt waren etwa der Kinderrat und die Kinderkonferenz vom 12. November beziehungsweise dem 3. Dezember, wo Kinder selber verschiedene Aktionen planten und durchführten.

Streetwork-Woche im Sommer

Im Bereich der Streetwork fand in den Sommerferien eine spezielle Projektwoche statt. Ziel des Projekts war es, das Glattufer zu beleben und die Koexistenz von Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern. So installierten sich die Streetworker an drei Nachmittagen jeweils mit Grill und Klappstühlen an verschiedenen Orten am Glattufer. An jedem dieser Tage war ein spezielles Programm vorgesehen: Am Mittwoch Spiele wie «Mölkky», Poker oder «Tipp-Kick»; am Donnerstag war das Motto «Lounge und Kultur», wo die Jugendlichen ihr musikalisches Talent zum Besten geben konnten; am Freitag war auf der Wiese hinter dem Rez Open-Air-Kino angesagt.

Beliebtes Medialabor

Früher am Dienstag-, neu am Donnerstagabend haben junge Erwachsene ab 16 Jahren jeweils kostenlos Zugang zum Medialabor mit einer multimedialen Infrastruktur und Internetzugang. Das Angebot werde rege genutzt, so die Kjad.

Drei Sitzungen der Jugendkommission

In der Jugendkommission können Kinder und Jugendliche «ihre Anliegen in geeigneter Form selber vertreten», wie es in der Gemeindeordnung heisst. In drei Sitzungen hat sie 2011 Budgets genehmigt, Strategien besprochen und über Projekte entschieden.

(khe)

Erstellt: 21.03.2012, 14:04 Uhr

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