Empa hilft Menschen mit Inkontinenz
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Wissenschaftler der Empa haben zusammen mit einem Industriepartner eine «Mehrschicht»-Einlage und eine spezielle Hose entwickelt, die den Alltag von Menschen mit Inkontinenz erleichtern. Die Produkte sind seit kurzem auf dem Markt, wie die Empa mitteilt.
Funktionaler und Diskreter
Bisher mussten Menschen mit Inkontinenz auf Windeln oder speziell saugfähige Binden zurückgreifen. Diese würden sich aber unter der Kleidung abzeichnen und beim Gehen verräterisch rascheln, heisst es im Communique. Ausserdem seien die Nässe und der Uringeruch unangenehm für die Träger.
Das neue Produkt der Empa funktioniert nun so, dass die Flüssigkeit in eine tiefere Schicht der Einlage läuft. Die oberste Schicht bleibt trocken. Es besteht aus einer «Hülle» und einem «Absorber», der eingelegt wird. Dabei gibt es verschiedene Absorber-Varianten. Die Hülle kann gewaschen und wiederverwendet werden
Hose als zweite Sicherheit
Einen hundertprozentigen Auslaufschutz bietet die Einlage allerdings nicht. Da ihr Bündchen fehlen, wie es sie bei Windeln gibt, kann bei grossen Urinmengen die Flüssigkeit überlaufen. Deshalb hat das Empa-Team zusätzlich eine eng anliegende, atmungsaktive Hose entwickelt, die unter den Alltagskleidern getragen werden kann, wie es im Bericht heisst.
Eine wasserdichte Membran verhindert, dass Urin nach aussen dringt. Lediglich Wasserdampf diffundiert und lässt so die Hose langsam trocknen. Auch der Geruch dringe viel weniger intensiv nach aussen. (rsc)
Erstellt: 21.02.2012, 12:23 Uhr
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