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Empa hilft Menschen mit Inkontinenz

Aktualisiert am 21.02.2012

Menschen mit Inkontinenz mussten sich bisher mit Windeln oder dicken Einlagen behelfen. Eine Neuentwicklung der Empa soll für mehr Schutz und Diskretion sorgen.

Die Mehrschicht-Einlage und die Hose der Empa sollen Menschen mit Inkontinenz mehr Schutz bieten und gleichzeitig diskreter sein. (Bild: Empa)

Die Mehrschicht-Einlage und die Hose der Empa sollen Menschen mit Inkontinenz mehr Schutz bieten und gleichzeitig diskreter sein. (Bild: Empa)

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Wissenschaftler der Empa haben zusammen mit einem Industriepartner eine «Mehrschicht»-Einlage und eine spezielle Hose entwickelt, die den Alltag von Menschen mit Inkontinenz erleichtern. Die Produkte sind seit kurzem auf dem Markt, wie die Empa mitteilt.

Funktionaler und Diskreter

Bisher mussten Menschen mit Inkontinenz auf Windeln oder speziell saugfähige Binden zurückgreifen. Diese würden sich aber unter der Kleidung abzeichnen und beim Gehen verräterisch rascheln, heisst es im Communique. Ausserdem seien die Nässe und der Uringeruch unangenehm für die Träger.

Das neue Produkt der Empa funktioniert nun so, dass die Flüssigkeit in eine tiefere Schicht der Einlage läuft. Die oberste Schicht bleibt trocken. Es besteht aus einer «Hülle» und einem «Absorber», der eingelegt wird. Dabei gibt es verschiedene Absorber-Varianten. Die Hülle kann gewaschen und wiederverwendet werden

Hose als zweite Sicherheit

Einen hundertprozentigen Auslaufschutz bietet die Einlage allerdings nicht. Da ihr Bündchen fehlen, wie es sie bei Windeln gibt, kann bei grossen Urinmengen die Flüssigkeit überlaufen. Deshalb hat das Empa-Team zusätzlich eine eng anliegende, atmungsaktive Hose entwickelt, die unter den Alltagskleidern getragen werden kann, wie es im Bericht heisst.

Eine wasserdichte Membran verhindert, dass Urin nach aussen dringt. Lediglich Wasserdampf diffundiert und lässt so die Hose langsam trocknen. Auch der Geruch dringe viel weniger intensiv nach aussen. (rsc)

Erstellt: 21.02.2012, 12:23 Uhr

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Bevölkerung

Einwohner 23393
Einwohner pro km2 1717.5
Einwohner Entwicklung 10.5
Wanderungsgewinn 5.6
Geburtenüberschuss 4.6
Ausländeranteil 28.2%
Anteil Einwohner 0-19 19.1%
Einwohneranteil 20-64 67.6%
Einwohneranteil 64+ 13.3%
Anzahl Privathaushalte 10613
Anzahl Personen pro Haushalt 2

Wähleranteile in % (Nationalratswahlen)

Hauptsprache

Häufigste Deutsch 81,8%
Zweithäufigste Italienisch 4,5%
Dritthäufigste Serbokroatisch 2,1%

Fläche

Fläche 13.6 km2
Anteil Siedlungsfläche 41.9%
Anteil Landwirtschaftsfläche 37.6%
Anteil Wald und Gehölze 19.5%
Anteil unproduktiver Fläche 1%

Bildungsstand (25-64-Jährige)

Ohne nachobligatorische Ausbildung 19.8%
Sekundarstufe II 51.5%
Tertiärstufe 22.1%

Arbeit

Erwerbsquote (15-64-Jährige) 84%
Arbeitslosenquote (Jahresdurchschnitt) 3.09%
Beschäftigte im 1. Sektor 196
Beschäftigte im 2. Sektor 2410
Beschäftigte im 3. Sektor 11663
Betriebe im 1. Sektor 31
Betriebe im 2. Sektor 234
Betriebe im 3. Sektor 897

Wohnen

Wohndichte (Bewohner pro Wohnraum) 0.58
Wohneigentumsquote 20.9%
Neu gebaute Wohnungen je 1000 Einwohner 9
Leerstehende Wohnungen in % des Wohnungsbestandes 0.39%

Mobilität

Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel 27.2%
Privatwagenbenutzer 44.3%
Wegpendler in andere Gemeinde in % der erwerbstätigen Einwohner 65.3%

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Website Statistik Schweiz

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