Empa gewinnt Wasserstoff nach Pflanzenart
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Die Forscher um Artur Braun von der Empa und Edwin Constable von der Universität Basel benutzten für ihre neue Elektrode das Eisenoxid Hämatit, wie die Empa am Montag mitteilte. Es ist kostengünstig und in grossen Mengen verfügbar - und kann sowohl den ultravioletten als auch den sichtbaren Teil des Sonnenlichts verwenden.
Der zweite Bestandteil der Elektrode war das Eiweiss Phycocyanin, mit dem Blaualgen Licht für ihre Energiegewinnung sammeln. Wie die Forscher im Fachmagazin «Advanced Functional Materials» berichten, erhöhte die Eiweiss-Ankoppelung die Licht-Absorptionsfähigkeit des Hämatits deutlich.
Im Vergleich zu bisherigen Eisenoxid-Elektroden liess sich Wasser so doppelt so effizient spalten. Das sei ein enormer Fortschritt, wird Artur Braun in der Mitteilung zitiert. Forscher versuchen schon lange, Wasser mit Solarenergie elektrochemisch zu spalten und so Wasserstoff direkt zu erzeugen und daraus Energie zu produzieren. (khe)
Erstellt: 19.12.2011, 20:48 Uhr
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