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Jimmy Cliff brachte Reeds-Besucher zum Jubeln

Von Jérôme Stern. Aktualisiert am 23.07.2012

Phenomden und Jimmy Cliff vermochten die Reeds-Besucher trotz Regenwetter zu begeistern.

Hat nichts von seinem Zauber verloren: Jimmy Cliff am Reeds Festival. (Bild: Imre Mesterházy)

Hat nichts von seinem Zauber verloren: Jimmy Cliff am Reeds Festival. (Bild: Imre Mesterházy)

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Reeds-Festival 2012

Reeds-Festival 2012
Vom 20. bis am 22. Juli 2012 wurde in Pfäffikon das Reeds-Festival ausgetragen. Der Auftritt von Jimmy Cliff bildete den Höhepunkt. (Bilder: Imre Mesterhazy)

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Donnerbässe rollen über den Pfäffikersee, als könnten sie die tiefhängende Regenwolke vertreiben. Am Freitagabend um 22 Uhr betritt Mr. Vegas die Bühne beim See. Nach einem bombastischen Syntie-Intro kommt der Sänger gleich zur Sache: Er schleudert seine Wortsalven zu den harten Gitarren-Riffs ins Publikum, während der Drummer den hektischen Dancehall-Beat schlägt.

Mit Phenomden betrat der erfolgreichste Schweizer Reggae-Musiker die Bühne. Ein kurzer Soundcheck seiner Band und schon wirbelt Dennis Furrer alias Phenomden über die Bühne. «Du muesch kei Angscht ha», singt er zur Einstimmung. Phenomden ist Showman und Weltverbesserer zugleich. Auch wenn er wie ein Derwisch singt und tanzt, sind seine Texte doch zentral: «Viil Lüüt händ immer no nüüd» erklärt er, während der Roots-Rhythmus in die Beine fährt. «Viil Lüüt läbet immer no im Ghetto»; in seinen Mundartsongs vereint er kritische Kommentare mit ansteckender Lebensfreude. Kein Wunder, dass seine CD die Hitparade stürmte. Zwar erfindet Phenomden den Reggae nicht neu, sondern «toastet» zu bekannten Melodien und Riddims – doch das ist im Genre üblich.

Als am Sonntag dann Jimmy Cliff die Bühne stürmt, kennt das Publikum kein Halten mehr. Der 64-jährige Musiker legte gleich mit einem seiner grössten Hits los: mit «you can get it if you really want» zog er die Anwesenden gleich in seinen Bann. Schon beim ersten Ton dreht er den Energiepegel aufs Maximum – und steigert ihn sodann stetig. Die achtköpfige Band darf man als seltenen Glücksfall bezeichnen, denn die Musiker spielen druckvoll und sparsam zugleich. Das Konzert war ein würdiger Abschluss des Festivals.

Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Montag, 23. Juli. (ZO/AvU)

Erstellt: 22.07.2012, 20:10 Uhr

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