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Eis setzt Stegen und Booten zu

Von Raphael Brunner. Aktualisiert am 16.02.2012

Die steigenden Temperaturen gefährden die festgefrorenen Boote und Stege. Denn je wärmer das Eis, desto stärker der Druck. Bootsbesitzer und Fischer halten dagegen.

Ging verloren und vergessen: Ein kleines Ruderboot, festgefroren im eis im Schilf bei Seegräben. (Bild: Imre Mesterházy)

Ging verloren und vergessen: Ein kleines Ruderboot, festgefroren im eis im Schilf bei Seegräben. (Bild: Imre Mesterházy)

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Seegfrörni auf dem Pfäffikersee, Teil 1

Seegfrörni auf dem Pfäffikersee, Teil 1
11.2.2012: Am Samstagmorgen gab die Sicherheitskommission der Gemeinde den gefrorenen Pfäffikersee für die Bevölkerung frei.

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Seegfrörni auf dem Pfäffikersee, Teil 2

Seegfrörni auf dem Pfäffikersee, Teil 2
11./12.2.2012: Tausende Besucher strömten am Wochenende trotz eisigen Temperaturen auf den zugefrorenen Pfäffikersee.

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Seegfrörni auf dem Pfäffikersee, Teil 3

Seegfrörni auf dem Pfäffikersee, Teil 3
12.2.2012: Gegen 10'000 Besucher vergnügten sich am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen auf dem zugefrorenen Pfäffikersee.

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Seegfrörni auf dem Pfäffikersee, Teil 4

Seegfrörni auf dem Pfäffikersee, Teil 4
Auch am 14. Februar begaben sich viele Oberländer auf den gefrorenen Pfäffikersee. (Bilder: Mano Reichling)

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Seegfrörni auf dem Greifensee

Seegfrörni auf dem Greifensee
15.2.2012: Am Mittwochmittag gaben die Ustermer Behörden den Greifensee für Spaziergänger und Schlittschuhläufer frei.

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«Würschtlirennen» auf dem Pfäffikersee

«Würschtlirennen» auf dem Pfäffikersee
Der Verkehrsverein organisierte sein traditionelles «Würschtlirennen» für die Pfäffiker Schuljugend. (Bilder: Imre Mesterházy)

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Kältewelle im Oberland

Kältewelle im Oberland
4.2.12: Die Kälte hat das Oberland weiterhin fest im Griff. (Bilder: Hans Künzi)

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Noch hält das Eis, auch wenn es täglich wärmer wird. Trotzdem – oder gerade darum – fräsen in diesen Tagen viele Bootsbesitzer und Fischer breite Schneisen rund um die Stege und Anlageplätze. Denn diese laufen Gefahr, von den Eismassen erdrückt zu werden. «Je wärmer das Eis, desto mehr dehnt es sich aus», erklärt Martin Frank, Glaziologe an der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie der ETH Zürich. Dadurch entsteht ein enormer Druck auf alles, was sich dem «arbeitenden» Eis in den Weg stellt.

«Scharf wie eine Klinge»

Hans Bieri von der Bootsvermietung Schaufelberger in Pfäffikon hat vorgesorgt. Schon vor ein paar Tagen fräste er um sein Bootshaus eine halbe Meter breite Schneise. «Eis ist absolut unberechenbar», meint Bieri. Letztes Jahr hat ihm eine schwimmende Eisschicht, ähnlich wie Packeis auf dem Meer, alle Pfähle abgefräst, an denen im Sommer seine Ruderboote angebunden sind. «Das Eis war scharf wie eine Rasierklinge.»

Seine Boote hat Bieri wie jedes Jahr schon seit November eingewintert. «Besonders Holzschiffen kann Eis stark zusetzen», erklärt er. So wie er halten es alle Bootsbesitzer am Pfäffikersee. Mit einer Ausnahme: Im Schilf bei Seegräben steckt ein kleines Boot im Eis fest – und harrt dort seinem Schicksal.

Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Freitag, 17. Februar. (ZO/AvU)

Erstellt: 16.02.2012, 20:24 Uhr

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Kennzahlen Gemeinde

Bevölkerung

Einwohner 10140
Einwohner pro km2 518.4
Einwohner Entwicklung 12.1
Wanderungsgewinn 10.3
Geburtenüberschuss 2.4
Ausländeranteil 17.6%
Anteil Einwohner 0-19 23.5%
Einwohneranteil 20-64 62%
Einwohneranteil 64+ 14.5%
Anzahl Privathaushalte 3890
Anzahl Personen pro Haushalt 2.3

Wähleranteile in % (Nationalratswahlen)

Hauptsprache

Häufigste Deutsch 86,9%
Zweithäufigste Italienisch 4,6%
Dritthäufigste Albanisch 2,3%

Fläche

Fläche 19.5 km2
Anteil Siedlungsfläche 16.7%
Anteil Landwirtschaftsfläche 43.3%
Anteil Wald und Gehölze 23.4%
Anteil unproduktiver Fläche 16.5%

Bildungsstand (25-64-Jährige)

Ohne nachobligatorische Ausbildung 21.9%
Sekundarstufe II 53%
Tertiärstufe 20.3%

Arbeit

Erwerbsquote (15-64-Jährige) 82.4%
Arbeitslosenquote (Jahresdurchschnitt) 2.52%
Beschäftigte im 1. Sektor 200
Beschäftigte im 2. Sektor 1635
Beschäftigte im 3. Sektor 2379
Betriebe im 1. Sektor 58
Betriebe im 2. Sektor 99
Betriebe im 3. Sektor 352

Wohnen

Wohndichte (Bewohner pro Wohnraum) 0.59
Wohneigentumsquote 33%
Neu gebaute Wohnungen je 1000 Einwohner 7.3
Leerstehende Wohnungen in % des Wohnungsbestandes 0.7%

Mobilität

Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel 19.7%
Privatwagenbenutzer 42.7%
Wegpendler in andere Gemeinde in % der erwerbstätigen Einwohner 55.7%

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Website Statistik Schweiz

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