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Nicole Barandun: «Wir haben eine stolze Banken- und Versicherungsbranche»

Aktualisiert am 02.08.2012

In Lindau sprache CVP-Kantonsrätin Nicole Barandun zum Volk und wagte einen Blick in die Zukunft der Schweiz.

1/62 1. August 2012 im Bezirk Pfäffikon
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Bild: Urs Weisskopf

   

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In Lindau wagte die CVP-Kantonsrätin Nicole Barandun einen Blick in die Zukunft der Schweiz. Sie wolle zum 1. August nicht, wie andere Redner in die Vergangenheit blicken, auch wenn ihr diese viel bedeute.

Sie kam als erstes auf das Verhältnis zu Europa zu sprechen: «Als junge Studentin war ich Feuer und Flamme für die europäische Idee.» Heute habe sich der Weg über die Bilateralen Verträge wohl nicht nur für sie als der bessere Weg erwiesen. In Zukunft brauche es aber sicherlich mehr Härte um die schweizerische Meinung zu gewissen Positionen durchsetzen zu können.

Spurlos sei die Krisenstimmung in Europa aber auch an uns nicht vorbeigegangen, wenn man betrachte, wie viel Unbehangen bei den Schweizer Exportunternehmen geherrscht habe, ald er Euro gegenüber dem Franken auf ein Rekordtief sank.

Die Schweiz habe viel getan für ihren Wohlstand, doch mittel- und langfristig werde man nicht darum herum kommen, sich vom Dienstleistungssektor und der Wohlstandsmentalität zu verabschieden.

Sie sehe die Zukunft der Schweiz aber nicht nur düster. «Wir können auf eine stolze Banken- und Versicherungsbranche blicken», führt Barandun aus. Ausserdem gebe es in der Schweiz eine grosse Tradition von Erfindungen und Innovationen.

Barandun wünscht der Schweiz, dass sie auch in Zukunft den Anforderungen mit allem nötigen Elan und einer Portion Eigenwilligkeit und Gründergeist begegnen kann. (kes)

Erstellt: 02.08.2012, 01:21 Uhr

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