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Die 6000. Fehraltorfer Einwohnerin stammt aus Biel

Von Gabriela Meissner. Aktualisiert am 31.07.2012

Nicole Rebsamen ist in Biel aufgewachsen und bezeichnet sich selber als Städterin. Umso mehr gefällt ihr, dass sie in Fehraltorf eine grosse Auswahl an Läden hat. Als 6000. Einwohnerin hat sie in Fehraltorf bereits Fuss gefasst: Sie engagiert sich im lokalen Turnverein.

Nicole Rebsamen stammt aus Biel und ist die 6000. Einwohnerin Fehraltorfs. (Bild: Gabriela Meissner)

Nicole Rebsamen stammt aus Biel und ist die 6000. Einwohnerin Fehraltorfs. (Bild: Gabriela Meissner)

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Der Gang zur Einwohnerkontrolle in Fehraltorf war für Nicole Rebsamen und ihren Mann Beat ein ganz normaler. Erst zwei Wochen später kam der Anruf, dass Nicole Rebsamen-Hefti die 6000. Einwohnerin von Fehraltorf ist. «Ich war sehr überrascht», sagt die 29-jährige Physiotherapeutin. Zumindest für ihren frisch angetrauten Ehemann Beat Rebsamen ist Fehraltorf kein unbekanntes Pflaster. Er wohnte bereits schon einmal hier.

Nicole Rebsamen allerdings kam der Liebe wegen. Die überzeugte Städterin zog 2009 von Biel nach Russikon. Dann begann das Paar vor einiger Zeit, sich nach Wohneigentum umzusehen. Weil insbesondere Nicole Rebsamen sich ein etwas «städtischeres» Umfeld wünschte, sollte es Fehraltorf oder Pfäffikon sein. «Dass wir so schnell in Fehraltorf fündig werden, hätten wir nicht erwartet», erzählt Nicole Rebsamen. Nun wohnen die Rebsamens in unmittelbarer Nähe von Schule und Kindergarten. Ein Umstand, der bestens in ihre aktuelle Situation passt, denn Nicole Rebsamen erwartet Ende August ihr erstes Kind.

Bekanntschaften geschlossen

Die Nähe zur Schule ist das eine. Was der Bielerin an Fehraltorf ebenfalls schätzt, sind die guten Einkaufsmöglichkeiten und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr. «Fehraltorf hat ein gewisses Flair, das mir sehr gut gefällt», sagt Nicole Rebsamen. Als Geräteturnleiterin im Turnverein Fehraltorf hat sie bereits einige Bekanntschaften geschlossen. Mit dem Kind werde das in Zukunft aber sicher noch einfacher werden, meint sie.

Doch es gibt auch Dinge, die sie hier im Oberland vermisst. «Biel ist schon irgendwie noch mein Daheim.» Zumal ihre ganze Familie dort wohnt. Da sie bilingue aufgewachsen ist, vermisst sie die Zweisprachigkeit hier. Doch heute sei die Qualität der Beziehung zu ihrer Familie ganz anders, man schätze das Zusammensein mehr, wenn man sich weniger sehe. «Ausserdem ist es mir sehr wichtig, dass ich mich hier gut integrieren kann.» Dann sagt Nicole Rebsamen mit einem Schmunzeln: «Für einen Berner ist es eigentlich undenkbar, in Zürich zu wohnen, aber mir gefällt es hier, das Oberland ist schön!»

Nur noch wenig Wachstum

Für Thomas Gisler, Leiter Gesundheit und Sicherheit und stellvertretender Gemeindeschreiber von Fehraltorf, ist klar: «In dem Tempo wird die Gemeinde nicht weiterwachsen, da die Baulandreserven inzwischen mehr oder weniger aufgebraucht sind.» Es waren in erster Linie die Überbauung Vivaldi und der Quartierplan Berg, der Fehraltorf ein Wachstum von 1000 Einwohnern seit 2005 beschert hatten.

Angestrebt werde ein leichtes Wachstum, welches durch innere Verdichtung erreicht werden soll, erklärt Gisler weiter. Dabei sollen weiterhin sowohl Einzelpersonen wie auch Familien in Fehraltorf ihr neues Zuhause finden. Was die Infrastruktur angeht, ist Fehraltorf gerüstet. An der Juni-Gemeindeversammlung haben die Stimmberechtigten verschiedene Bauprojekte zur Erweiterung von Kindergärten und Schulräumen genehmigt. (regio.ch)

Erstellt: 31.07.2012, 13:59 Uhr

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