Bezirk Pfäffikon

  • Bezirk Hinwil
  • Bezirk Uster
  • Bezirk Pfäffikon
  • Blaulicht
  • Sport
  • Überregional
  • Agenda
  • Life

Für den Winterdienst gerüstet

Von Marcel Vollenweider. Aktualisiert am 25.11.2011

Der Winter kann kommen – die Räumungsequipen in den Oberländer Gemeinden sind für den Einsatz gewappnet. Die Streusalz-Silos sind gefüllt, der Nachschub sichergestellt. Einzelne Gemeinden setzen auch auf Salzsole.

In Rüti stehen zwei 50-Tonnen-Silos mit Streusalz bereit. Andere Orte beziehen ihr Salz bei zentralen Lagern. (Bild: Marcel Vollenweider)

In Rüti stehen zwei 50-Tonnen-Silos mit Streusalz bereit. Andere Orte beziehen ihr Salz bei zentralen Lagern. (Bild: Marcel Vollenweider)

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Wenn der Schnee fällt, und zwar nicht in rauen Mengen, dann kommen zwecks Verhinderung von Eis- und Schneeglätte Gefährte mit Salzstreuanlagen zum Einsatz. Oder, wenn Salzsole, also hoch konzentriertes Salzwasser, als Wirkmittel verwendet wird, Fahrzeuge mit einer Sprüheinrichtung. «Der beste Vernichter von Eis und Glätte sind aber immer noch steigende Temperaturen», sagt Mario Stabile, Strassenmeister in Dübendorf.

«Streusalz gezielt einsetzen»

Der Streusalzbedarf in den beiden vergangenen Wintern war überdurchschnittlich hoch. Dies führte denn auch punktuell zu Versorgungsengpässen. Sämtliche der befragten Winterdienste in der Region äusserten sich dahingehend, dass nur schon ein gut durchdachter Streusalzeinsatz Einsparungen mit sich bringe. «Es gilt, die Streusalzfahrzeuge gezielt einzusetzen und nicht einfach prophylaktisch alles zu bestreuen», hält Sascha Gonser, Betriebsleiter Unterhalt im Werkhof Effretikon, fest.

Streusalzknappheit lässt sich heutzutage auch bei strengen Wintern weitgehend verhindern, indem präzise bestreut wird. «Die technische Ausstattung der Streuanlagen erlaubt mittlerweile eine sehr präzise Feinabstimmung, was die Streumenge anbelangt», weiss Ruedi Hotz, Strassenmeister und Werkhofchef in Rüti. Ab einer Schneehöhe von rund drei Zentimetern werde «gepfadet».

Im kantonalen Werkhof Pfäffikon stehen drei Silos mit je 130 Tonnen Streusalz. Noch vor wenigen Jahren wurde das Streusalz in einem offenen Lager gebunkert und mittels Förderband zu den Transportern geführt. Hier beziehen die Gemeinden Pfäffikon, Russikon, Fehraltorf, Hittnau und Wetzikon ihr Streusalz. «Diese 400 Tonnen reichen im Winterdienst nicht weit», ­betont Betriebsleiter Beat Staubli. In einem durchschnittlichen Winter würden die Siloinhalte drei- bis viermal umgesetzt. Staubli: «Wenn während einer Woche permanent Salz gebraucht wird, dann schwinden die Vorräte schnell.» Der Werkhof ist deshalb elektronisch mit der Rheinsaline Basel als Zulieferer von Streusalz verbunden. Nach dem Abgang einer bestimmten Streusalzmenge wird der Nachschub automatisch bestellt.

Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Samstag, 26. November. (ZO/AvU)

Erstellt: 25.11.2011, 20:32 Uhr

0

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.
Noch keine Kommentare

Populär auf Facebook Privatsphäre


© ZO-Online 2011 Alle Rechte vorbehalten