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Der Tote im Staldenweiher – Folge 12

Aktualisiert am 27.07.2012

Jetzt wo Döbeli endlich schlafen könnte, klingelt kurz nach sechs Uhr morgens sein Handy: Bommeler brüllt ihm ins Ohr. Was da wohl so wichtig ist?

Es geschah am Staldenweiher ... Unser Sommerkrimi erzählt die Geschichte einer Leiche, die hier gefunden wird. (Bild: Heidy Dietiker)

Es geschah am Staldenweiher ... Unser Sommerkrimi erzählt die Geschichte einer Leiche, die hier gefunden wird. (Bild: Heidy Dietiker)

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Hinweis

Handlung und Personen in diesem Sommerkrimi sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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Die Kantonspolizei war mit einem Grossaufgebot am Staldenweiher eingefahren – keine Stunde nachdem Gemeindepolizist Bommeler sie per Handy über Tristan Döbelis Entdeckung informiert hatte. Während ein halbes Dutzend Gesetzeshüter damit beschäftigt war, die Wasseroberfläche mit riesigen Scheinwerfern auszuleuchten, hatten sich vier Spezialisten in weisse Schutzanzüge gezwängt und standen bis zum Bauchnabel im Wasser. Zwei weitere waren erst gar nicht zu sehen – aber die aufsteigenden ­Blasen liessen erahnen, dass Taucher den Grund des Weihers absuchten.

Kantonspolizist Gisliker kommandierte seine Leute herum, als befehligte er ein Regiment. «Gopferteli», stiess Bommeler seinen Lieblingsfluch aus. «War ja klar, dass der Kari sich wieder aufspielen muss, als wäre er Gott persönlich», raunte er Döbeli ins Ohr. Mittlerweile war es fast 23 Uhr.

Während die beiden auf das ­Eintreffen der Kantonspolizei ­gewartet hatten, hatte Döbeli den Onlineredaktor des «Oberland-Kuriers» angerufen. In druckreif formulierten Sätzen hatte er ihn über die neuste Entwicklung aufdatiert und angewiesen, dafür den Bericht über Risiken für Kleinkinder in Schwimmbädern aus dem Blatt zu kippen. «Ein Bild sollte bald auch noch eintreffen», hatte er zudem gesagt – und dabei inständig gehofft, dass Fotograf Toni Gremlmayer auch tatsächlich daran dachte, es zu übermitteln. Dieser war nämlich alles andere als begeistert gewesen, als Döbeli ihn aufgeboten hatte.

Döbeli fühlte sich plötzlich überflüssig. Als hätte er seine Gedanken erahnt, baute sich Gisliker vor ihm und Bommeler auf. «Was lungert ihr zwei hier noch herum? Feierabend – für euch gibt es nichts mehr zu tun», herrschte er sie selbstgefällig an. «Es sei denn, ihr wollt unsere Arbeit behindern. Was das für Folgen haben kann, brauche ich dir ja wohl nicht zu erläutern.» Bommeler verkniff sich einen Spruch über die Unfähigkeit der Kantonspolizei, welche die Kanister übersehen hatte. Wortlos zottelte er mit Döbeli von dannen.

***

Endlich. Nachdem er die letzte Nacht schlafend auf der Redaktion verbracht hatte, lag Döbeli nun im eigenen Bett. Er war todmüde, doch die Ereignisse der letzten Stunden raubten ihm den Schlaf. Vor allem das ominöse A auf dem Rosenherz wollte ihm nicht aus dem Kopf gehen. «A wie Anna Trudi, die Tochter von Dügglinger?», fragte er sich. «Oder A wie …» Ein Bild tauchte vor ihm auf. Andrea. Seit Ewigkeiten hatte er seine Ex-Freundin nicht mehr gesehen. Er wusste nur, dass sie einen Blumenladen in Pfäffikon führte. «Andrea», Döbeli drehte sich seufzend auf die Seite.

***

Das Nächste, was er wahrnahm, war das Klingeln seines Handys. Es war kurz nach 6 Uhr. Schlaftrunken nahm er ab. Es war Bommeler. «Sie haben gopferteli gerade Bauunternehmer Bettoni verhaftet!», bellte dieser so laut, dass Döbeli fast aus dem Bett fiel.

Haben Sie eine Idee, wie es weitergehen soll? Schicken Sie uns Ihren Vorschlag!

Wie soll es weitergehen?

Nachname

(thi)

Erstellt: 27.07.2012, 19:59 Uhr

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