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Wetziker Standortförderung ein Erfolg

Aktualisiert am 08.03.2012 2 Kommentare

Mit der Standortförderung wollte der Wetziker Gemeinderat den Standort Wetzikon stärken – mit Erfolg, wie es nun heisst.

Der Verkehr auf der Rapperswilerstrasse (im Bild) und durchs Aathal ist ein Dorn im Auge der Wetziker Standortförderer. (Archivbild: Nicolas Zonvi)

Der Verkehr auf der Rapperswilerstrasse (im Bild) und durchs Aathal ist ein Dorn im Auge der Wetziker Standortförderer. (Archivbild: Nicolas Zonvi)

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Die Stadt Wetzikon zeigt sich mit ihrer Standortförderung durchaus zufrieden, denn sie zeige bereits Wirkung, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Die Standortförderung geht bereits ins vierte Jahr und hat zum Ziel, den Standort Wetzikon in seinen verschiedenen Facetten zu stärken. Das Fazit bis jetzt sei, dass der Entscheid, eine Standortförderung zu etablieren richtig war.

Belebung der Innenstadt

Im Herbst 2009 wurde in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein, Wetzikontakt, dem Verband Wetziker Ortsvereine, den Quartiervereinen und der Unternehmervereinigung eine Initiative zur Belebung der Wetziker Innnenstadt ins Leben gerufen. Daraus sei ein Leitbild «Innenstadt» hervorgegangen, welches Anlässe wie etwa die lange Nacht der Fachgeschäfte, den Wetziker Weihnachtsmarkt oder den Tag der Verkehrssicherheit ermöglichte.

Aktuell laufe die Initiative «Einkaufserlebnis Innenstadt», die zum Ziel habe, die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen und die Immobilienbesitzer für einen ausgewogeneren Gewerbe-Mix zu gewinnen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Gewerbereverein hat im Februar diesen Jahres auch ein Wetziker Checkheft zum vergünstigen Einkauf lanciert.

Verborgene Werte sichtbar machen

Für die Legislaturperiode 2010 bis 2012 hat der Wetziker Gemeinderat das Projekt «Positionierung von Wetzikon nach innen und aussen» beschlossen. Mit dessen Hilfe sollen die verborgenen Werte von Wetzikon sichtbar gemacht werden und die Stadt als Wirtschaftsstandort und Lebensraum für Wohnen, Arbeiten und leben stärken. Unter der Leitung vom Standortförderer Adrian Ebenberger entwickelte eine Gruppe von Vereinspräsidenten verschiedene Slogan-Varianten, die im Frühjahr zur Abstimmung gelangen.

Interaktives Wetzikon

Noch in diesem Frühjar soll in drei Gemeinden des Zürcher Oberlandes eine gemeinsame Smartphone-App lanciert werden. Neben Wetzikon sind auch Bubikon und Gossau dabei. Mit Hilfe der App können die Nutzer Veranstaltungen, Notrufnumern und Ausgangstipps der drei Gemeinden auf einmal abrufen. Ebenfalls neu ist der historische Stadtrundgang durch Wetzikon. Auf diesem sollen die historischen Zeugen aus der Geschichte von Wetzikkon sichtbar gemacht werden. Der Gemeinderat hat die Hoffnung, dass sich die Einwohner so besser mit Wetzikon identivizieren können.

Ein Zug namens Wetzikon

Im vergangenen Sommer wurde ein Zugskomposition auf den Namen «Wetzikon» getauft. Auch hier hatte die Standortförderung die Federführung. Weiter wurde eine Kampagne zum Thema Freiwilligenarbeit lanciert, damit das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Freiwilligenarbeit in der Bevölkerung geschärft werden kann.

Ein Problem hat die Stadt Wetzikon allerdings mit den Firmenansiedlungen, weil die Situation auf dem Grundstück- und Gewerbeimmobilienmarkt in Wetzikon schwierig sei. Anfragen von Firmen, die ihren Standort nach Wetzikon verlegen wollen seien zwar vorhanden, heisst es weiter, doch es fehle das entsprechende Industriebauland.

Problematisch sei auch die Verkehrssituation: Viele Firmen würden von der Verkehrssituation im Aathal von einem Umzug ins Oberland abgeschreckt. Abhilfe schaffen könnte die schliessung der Lücke in der Oberlandautobahn, zeigt man sich im Gemeinderat überzeugt.

Im laufenden Jahr werde der Gemeinderat das Thema Standortförderung analysieren und dem Souverän einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten.

Erstellt: 08.03.2012, 14:06 Uhr

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2 Kommentare

ruth leemann

08.03.2012, 14:49 Uhr
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Die Lücken-Schliessung der Zürcher-Oberlandautobahn muss dringend vorangetrieben werden - die Verkehrssituation im Aathal ist für das gesammte Zürcher Oberland tatsächlich nicht mehr zumutbar. Noch lange analysieren ist nur Zeitveschwendung, jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Antworten


Urs Grazioli

09.03.2012, 15:46 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

"Dorn im Auge der Wetziker Standortförderer" Dieser Dorn im Auge muss schon sehr lang sein. Mindestens 40 Jahre lang. Und solange der Dorn nicht die Ursache für Endzündungen und Geschwüre ist, werden weitere 40 Jahre ins Land ziehen und die Lücken-Schliessung der Zürcher-Oberlandautobahn ist noch nicht vollzogen.... LEIDER UND BESCHÄMEND !!!! Antworten



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