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Weiterer Fall von Vandalismus in Wetzikon

Von Fabian Senn. Aktualisiert am 16.08.2012 3 Kommentare

Schon vor den Vorfällen am vergangenen Wochenende kam es in Wetzikon zu einem Vandalenakt: Am Widum-Kreisel wurden Lampen zerstört.

Roland Eberle zeigt auf eine der zerstörten Lampen der Kreiselbeleuchtung. (Bild: Fabian Senn)

Roland Eberle zeigt auf eine der zerstörten Lampen der Kreiselbeleuchtung. (Bild: Fabian Senn)

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Die Meldungen über Gewaltakte in Wetzikon scheinen kein Ende zu nehmen. Jüngstes ­Beispiel ist der Saubannerzug von Oberwetzikon. Doch bereits ­zuvor machten sich vergangene Woche Unbekannte am Widum-Kreisel an der Hedi-Lang-Strasse zu schaffen.

Auf Kosten der Steuerzahler

Der Rentner Roland Eberle hat «regio.ch» auf den Vandalenakt aufmerksam gemacht. Am Mittwoch vergangener Woche ist er auf dem Heimweg vom Mittagessen im Migros-Restaurant, als er die Entdeckung beim Kreisel macht. In den Gehsteig, welcher den Kreisverkehr umgibt, sind Lampen in den Betonboden ­eingelassen. Diese Beleuchtung wurde zum grössten Teil zerstört, ein Schaden, der sich laut dem stellvertretenden Gemeindeschreiber Kurt Utzinger auf mehrere tausend Franken beläuft. Es sei eine Zumutung für die hiesigen Steuerzahler, diese Kosten begleichen zu müssen, so Utzinger.

Darüber ärgert sich der 67-jährige Rentner Roland Eberle ­besonders: «Wir Steuerzahler müssen diese Schäden berappen – und das schon zum zweiten Mal.» Es sei noch kein halbes Jahr her, dass exakt dieselbe Beleuchtung zerstört wurde und wieder repariert werden musste. Laut Eberle schadet der Vandalismus zudem dem Erscheinungsbild von Wetzikon.

Täter unbekannt

Einen Verdacht, wer hier gewütet haben könnte, haben weder die Gemeinde, noch Roland Eberle. Für ihn ist jedoch klar, dass solche Akte härter bestraft werden müssen: «Eine Kuscheljustiz, wie wir sie haben, bringt keine Abschreckung.» Er wünsche sich, dass ihm die Übeltäter Red und Antwort stehen – von Angesicht zu Angesicht.

Schutzmassnahmen erwartet

Von der Gemeinde erwartet Eberle, dass etwas unternommen wird. Kameras oder vermehrte Polizeipräsenz – auch in den Quartieren und nicht nur entlang der Hauptstrasse – wären für ihn mögliche Lösungen.

Kurt Utzinger kann sich noch nicht zu konkreten Massnahmen äussern. Der Gemeinderat befasse sich zurzeit aber intensiv mit dem Problem der Vandalenakte. In naher Zukunft seien dazu Entscheide zu erwarten. Doch für Kurt Utzinger ist klar: «Das Ausmass der Zerstörung nimmt bedenkliche Formen an.» Seiner Meinung nach ist dies ein «Zeichen der Zeit». (regio.ch)

Erstellt: 15.08.2012, 19:13 Uhr

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3 Kommentare

Anna Meier

16.08.2012, 14:30 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Jetzt kommt die Wetziker Chilbi, was geht dann wieder ab in der Gemeinde mit Zerstörungen und Vandalismus ,dann muss die Polizei präsent sein endlich .Es gibt immer Typen die gerne Sachen von anderen zerstören und dann noch stolz sind darauf ..Herr Utzinger unternehmt doch endlich was .... Antworten


Roger Staub

16.08.2012, 14:10 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Gewöhnt euch dran! Willkommen in der neuen Schweiz Antworten



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