Bezirk Hinwil
Martin Zimmermann: «Uns geht es in der Schweiz gut»
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Martin Zimmermann, Rektor der Kantonschule Zürcher Oberland in Wetzikon, wollte die Schule bei der 1. August-Ansprache im Emmetschloo nicht alleine vertreten. Drei Generationen sollten dies tun, fand er. Dazu wurden im Vorfeld die jüngsten Gymischüler aufgefordert Fragen an die Schweiz zu stellen, als wäre sie eine Person. Vier davon beantwortete Zimmermann zusammen mit Bettina Hediger. Die ehemalige Kanti-Schülerin aus Wetzikon absolvierte vor gut einem Monat die Matur.
«Warum, liebe Helvetia, bist du weiblich?» lautete die meist gestellte Frage. Helvetia sei wie eine fürsorgliche Mutter. Sie nehme Menschen auf und schaue, dass es ihnen gute gehe. Ihre Weiblichkeit sei ein Symbol für Stärke Stolz und Einheit, erklärte Hediger. Zimmermann betonte, dass wir heute nicht nur durch das Mutterland, sondern auch durch weltweite Einflüsse geprägt werden.
Auch auf Interesse stiess das Kreuz-Symbol auf der Flagge. Darauf antwortete Zimmermann, dass das Kreuz politische Ordnung und grosse Stabilität symbolisiere. Für Hediger als ehemalige Schülerin des neusprachlichen Profils steht indes die Vierspachigkeit im Mittelpunkt. Das Schweizerkreuz symbolisiere für sie aber auch die Vielseitigkeit der Schweiz.
Die Schweiz sei vielseitig, multikulturell und könne sich anpassen. «Mit so positiven Eigenschaften kann sich ein Land sehr gut weiter entwickeln und existieren», sagte Hediger. Daher würden Ausländer die Schweiz mögen. Trotz Anpassungsfähigkeit, existiere das typisch Schweizerische, wie Pünktlichkeit, Genauigkeit oder die «Schoggi». Aber noch wichtiger für die Ausländer seien der Wohlstand, die vielen Freiheiten oder die Universitäten, sagte sie.
Auf die Frage, ob sich die Schweiz selber gefalle, wollt Zimmermann aus seiner persönlichen Sicht antworten. Er lebe gerne in der Schweiz, sagte er und sei froh, dass viel Wert auf gute Bildung gelegt werde. «Uns geht es in der Schweiz gut und ich finde, dass wir unserer Umwelt und unseren Mitmenschen sorge tragen sollten, damit wir auch in hundert Jahren noch sagen können: es geht uns gut, uns gefällt es da», schloss Hediger.
280 Besucher lauschten der Ansprache. Sie freuten sich am, von der Stadt Wetzikon und dem Nachteulenklub Ettenhausen durchgeführten sowie von der Harmonie Wetzikon umrahmten 1. Augustfest.
Mehr zu den Bundesfeiern gibt es im Dossier und im ZO/AvU vom Donnerstag, 2. August. (ZO/AvU)
Erstellt: 01.08.2012, 20:04 Uhr
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Die Region und ihre Menschen im Sucher der ZO-Fotografen.
Bilder der jüngsten Zürcher Oberländer


