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Goldfund im Aabach

Von Camilla Alabor. Aktualisiert am 25.08.2011

Remo Keist machte mit seinem Goldfund im Aabach eine ungewöhnliche Entdeckung. Die Chancen, ein echtes Nugget dieser Grösse zu finden, sind aber sehr klein.

Remo Keist freut sich über das gefundene Goldstück. (Bild: Nicolas Zonvi)

Remo Keist freut sich über das gefundene Goldstück. (Bild: Nicolas Zonvi)

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Es war an einem schönen Sommertag im August, als Remo Keist den Aabach im Wetziker Industriegebiet entlang ging. Plötzlich entdeckte er im Wasser ein Stück Holz, das laut eigener Aussage «wie ein Alligator» aussah. «Ich wollte die lustige Wurzel aus dem Wasser ziehen», erklärt der Ustermer Keist, der als Künstler in Wetzikon arbeitet. Also stapfte er kurzerhand in den Bach, zog an der Wurzel –und entdeckte, dass darunter etwas im Sand glitzerte. Verwundert griff Keist in den Sand und zog zu seiner eigenen Überraschung ein rund ein Zentimeter grosses Goldstück heraus.

«Benno, musch cho luege!», rief der Künstler dem befreundeten Restaurantbesitzer Benno Pfister zu, der in der Nähe «Vreni’s Snack Corner» betreibt. Noch mit beiden Beinen im Wasser stehend, zeigte Keist Pfister seinen Fund. «Ich freute mich natürlich riesig», erinnert sich Keist. «Mir war sofort klar, dass das ein Goldstück war, das ich gefunden hatte.»

«Kein Goldnugget»

Beim aktuellen Goldpreis wäre das vier Gramm schwere Stück rund 150 Franken wert. Trotzdem will Keist seine «Ausgrabung» nicht einlösen: «Ich will das Nugget als Erinnerung behalten», sagt er bestimmt.

Experten wie Joa Freulin vom Wetziker Juweliergeschäft Obsession bezweifeln jedoch, dass es sich beim Fundstück um ein Goldnugget – sprich: natürliches Gold – handelt. Vielmehr gäbe es Hinweise dafür, dass der Fund aus einem geschmolzenen Schmuckstück besteht. Einerseits weist die Beschaffenheit des Stücks, das oben rund und glatt ist, auf eine Schmelzung hin. Andererseits spricht auch der Goldgehalt selber dafür, da dieser mit 18 Karat dem eines typischen Schmuckstücks entspricht.

Goldflitter sind zu finden

Markus Zinniker, Goldwäscherspezialist aus Winterthur, bestätigt diesen Befund: «Das ist definitiv kein Naturgold. Dazu hat es weder die Struktur noch die Farbe.» Der Fund eines viergrämmigen Goldstücks sei zwar theoretisch möglich. «Die Chance, ein solches zu finden, ist aber sehr klein.» Trotzdem sei das Oberland ein gutes Gebiet, um Gold zu finden, sagt Zinniker. «Wer ein wenig Geduld hat, hat gute Chancen, auf kleine Goldflitter zu stossen.» (regio.ch)

Erstellt: 24.08.2011, 20:49 Uhr

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Beschäftigte im 2. Sektor 3486
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Betriebe im 2. Sektor 255
Betriebe im 3. Sektor 838

Wohnen

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Mobilität

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Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Website Statistik Schweiz

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