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Genug gemeinnütziger Wohnungsbau in Hinwil?

Aktualisiert am 02.08.2012 1 Kommentar

In einer Anfrage richtet sich die SP-Sektion Hinwil an den Gemeinderat und will wissen, ob in der Gemeinde der gemeinnützige Wohnungsbau genügend gefördert wird.

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Mit der Inkraftsetzung der neuen Verfassung vom 27. Februar 2005 sind Kanton und Gemeinden verpflichtet, den gemeinnützigen Wohnungsbau und das selbstgenützte Wohneigentum zu fördern. Während die Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums vorwiegend über steuerliche Erleichterungen geschieht und die Gemeinden damit automatisch mitfördern, ist der Fall beim gemeinnützigen Wohnungsbau nicht ganz so klar.

Daher richtet sich die SP Sektion Hinwil mit einer Anfrage an den Gemeinderat. Darin wollen die Sozialdemokraten wissen, inwiefern die Gemeinde Hinwil dem verfassungsmässigen Auftrag nachkommt.

Konkret will die SP wissen, ob der Gemeinderat der Meinung ist, dass der gemeinnützige Wohnungsbau ausreichend gefördert wird. Sollte dies der Fall sein, wünschen die Sozialdemokraten zu hören, wie das in den vergangenen sechs Jahren geschehen ist.

Weiter interessiert die SP auch, wie der gemeinderat das Angebot an preisgünstigem Wohnraum beurteilt, insbesondere für Familien, Betagte und Studierende. Wo sieht der Gemeinderat Schwächen und wie beurteilt er die Entwicklung für die nächsten Jahre und Jahrzehnte, wollen die Anfragenden wissen.

Zum Schluss fragt die SP an, ob der Gemeinderat von den vorgesehenen Instrumenten der Volksinitiative «Bezahlbar wohnen im Kanton Zürich» Gebrauch machen würde und sowohl einen kommunalen Wohnungsfond einrichten als auch die Vorkaufsrechte gegenüber dem Kanton für Land zu Gunsten des gemeinnützigen Wohnungsbaus ausüben würde.

Die Fragen sollte der Gemeinderat im Hinblick auf die nächste Gemeindeversammlung bearbeiten. (kes)

Erstellt: 02.08.2012, 21:04 Uhr

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1 Kommentar

ruth leemann

03.08.2012, 00:56 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Zuerst muss mal die Zuwanderung reduziert / gestoppt werden, bevor neue Vorderungen gestellt werden. Zudem gibt es noch eine offene SP-Rechnung betreffend Fertigstellung der Zürcher-Oberland-Autobahn Wetzikon-Hinwil welche dauernd durch die SP verhindert wird - alles braucht seine Jahrzehnte bis Wünsche / Wunschdenken erfüllt werden. Antworten



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