Bezirk Hinwil
Diskussion
Fahrende haben sich in Bossikon niedergelassen
In Bossikon lagern seit Wochen Schweizer Jenische auf einer Wiese – im Einvernehmen mit dem Landbesitzer. Von den Roma, die im Wallis für viel Wirbel sorgten, distanzieren sie sich. Mehr...
Von Walter Sturzenegger.
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8 Kommentare
Ich frage mich, warum benutzt hier niemand mehr die alte Schweizersprache - den Begriff Zigeuner. Wenn Gutmenschen unsere Sprache verbessern, wird die Welt nicht besser. Man spricht auch nicht mehr von Eltern, sondern nur noch von Elter. Die Liste ist lang und wird immer länger und absurder. Übrigens unsere Katze hiess Negerli und ich verbinde mit dem Namen keine negativen Gedanken - im Gegenteil. Antworten
Die sprachlichen Überlegungen von Roger Knecht haben durchaus etwas für sich. Auf den Begriff "Zigeuner" verzichte ich an dieser Stelle aber ganz bewusst, weil ich zwischen unseren Fahrenden und den ausländischen Sippen mit gutem Grund unterscheiden will. Mit dem Wort "Gutmenschen" tut Herr Knecht unserer von misslungenen Revisionen verunstalteten Muttersprache übrigens auch nichts Gutes!
Mit Fahrenden aus der Schweiz habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Es sind fleissige, handwerklich begabte, gastfreundliche und fröhliche Menschen, denen man gerne ebenso freundlich begegnet. Meine leider auch häufigen Erfahrungen mit Roma-Gruppen möchte ich aber gerne vergessen, denn sonst wird mir jetzt noch schlecht. Bin ich deswegen schon ein Fall für die Antirassismuskommission? Antworten
Sehr geehrte Frau Leemann
Hätte es genug Durchgangsplätze für Schweizer Fahrende, müssten diese nicht auf Privatplätze ausweichen. Zudem können Fahrende nicht auf Zeltplätze, da sie mit den Wohn-/Arbeitswagen unterwegs sind. Arbeiten auf Zeltplätzen ist nicht erlaubt.
Gerne dürfen Sie sich über die Schweizer Jenischen auf unserer HP:www.radgenossenschaft.ch erkundigen.
Sie sollten nicht alle in einen Topf werfen und meinen Kommentar lesen. Er basiert auf eigenen Erfahrungen. Bei unseren Fahrenden gäbe es übrigens noch viel gut zu machen. Wenn ich an die "Kinder der Landstrasse" denke, werde ich heute noch traurig.
Schweizer Fahrende sind nicht zu vergleichen mit den aus dem Osten kommenden Romagruppen, die sich auf Betteln und Ärgeres spezialisiert haben. Da liegen Welten dazwischen. Auch hier gilt: einige wenige treibens derart übel, dass wir inzwischen fast allen misstrauen. Antworten
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