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Diskussion

Fahrende haben sich in Bossikon niedergelassen

In Bossikon lagern seit Wochen Schweizer Jenische auf einer Wiese – im Einvernehmen mit dem Landbesitzer. Von den Roma, die im Wallis für viel Wirbel sorgten, distanzieren sie sich. Mehr...

Von Walter Sturzenegger.

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8 Kommentare

Roger Knecht

11.08.2012, 13:52 Uhr
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Ich frage mich, warum benutzt hier niemand mehr die alte Schweizersprache - den Begriff Zigeuner. Wenn Gutmenschen unsere Sprache verbessern, wird die Welt nicht besser. Man spricht auch nicht mehr von Eltern, sondern nur noch von Elter. Die Liste ist lang und wird immer länger und absurder. Übrigens unsere Katze hiess Negerli und ich verbinde mit dem Namen keine negativen Gedanken - im Gegenteil. Antworten


Peter-Jürg Saluz

11.08.2012, 17:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die sprachlichen Überlegungen von Roger Knecht haben durchaus etwas für sich. Auf den Begriff "Zigeuner" verzichte ich an dieser Stelle aber ganz bewusst, weil ich zwischen unseren Fahrenden und den ausländischen Sippen mit gutem Grund unterscheiden will. Mit dem Wort "Gutmenschen" tut Herr Knecht unserer von misslungenen Revisionen verunstalteten Muttersprache übrigens auch nichts Gutes!


Peter-Jürg Saluz

10.08.2012, 18:26 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Mit Fahrenden aus der Schweiz habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Es sind fleissige, handwerklich begabte, gastfreundliche und fröhliche Menschen, denen man gerne ebenso freundlich begegnet. Meine leider auch häufigen Erfahrungen mit Roma-Gruppen möchte ich aber gerne vergessen, denn sonst wird mir jetzt noch schlecht. Bin ich deswegen schon ein Fall für die Antirassismuskommission? Antworten


ruth leemann

10.08.2012, 14:46 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Fahrende müssen auf Zeltplätze verwiesen werden wo Hygiene, Ruhe und Ordnung herrscht und Aufenthaltszeit geregelt ist - es kann / darf nicht sein, dass sich diese Gesellschaft alles erlaubt und einfach selber Plätze aussucht. Antworten


Radgenossenschaft der Landstrasse Sandra Bosshard

21.08.2012, 21:47 Uhr
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Sehr geehrte Frau Leemann
Hätte es genug Durchgangsplätze für Schweizer Fahrende, müssten diese nicht auf Privatplätze ausweichen. Zudem können Fahrende nicht auf Zeltplätze, da sie mit den Wohn-/Arbeitswagen unterwegs sind. Arbeiten auf Zeltplätzen ist nicht erlaubt.
Gerne dürfen Sie sich über die Schweizer Jenischen auf unserer HP:www.radgenossenschaft.ch erkundigen.


Peter-Jürg Saluz

10.08.2012, 18:38 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Sie sollten nicht alle in einen Topf werfen und meinen Kommentar lesen. Er basiert auf eigenen Erfahrungen. Bei unseren Fahrenden gäbe es übrigens noch viel gut zu machen. Wenn ich an die "Kinder der Landstrasse" denke, werde ich heute noch traurig.


Fredy Boos

10.08.2012, 06:21 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wird da wieder eine Hetzkampagne gegen die seit Jahrhunderten in der Schweiz lebenden Bündner Fahrende gestartet. Einfach beschämend gegenüber dieser Volksgruppe der "Kesselflicker und Scherenschleifer". Antworten


Eva Lieberherr

10.08.2012, 00:25 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Schweizer Fahrende sind nicht zu vergleichen mit den aus dem Osten kommenden Romagruppen, die sich auf Betteln und Ärgeres spezialisiert haben. Da liegen Welten dazwischen. Auch hier gilt: einige wenige treibens derart übel, dass wir inzwischen fast allen misstrauen. Antworten



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