Bezirk Hinwil
Dürnten will in Rad- und Gehwege investieren
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An der Gemeindeversammlung im Juni entscheiden die Dürntner gleich über drei Vorlagen, die den Neubau von Rad- und/oder Gehwegen zum Ziel haben, wie die Gemeinde Dürnten mitteilt. Betroffen sind die Hinwilerstrasse in Oberdürnten, die Dürntner-/Kreuzstrasse und die Oberdürntnerstrasse.
Rad- und Gehweg in Oberdürnten
Im ersten Geschäft geht es um den Neubau eines Rad- und Gehwegs, der an der Birchstrasse in Hadlikon beginnt und beim Ortseingang in Oberdürnten endet. Das Projekt sieht diverse Massnahmen vor, die insgesamt 1,45 Millionen Franken kosten. Der Anteil der Gemeinde Dürnten beträgt 950‘000 Franken. Die Gemeinde geht davon aus, dass sie im Rahmen des Agglomerationsprogrammes Obersee einen Bundesbeitrag von 30 Prozent an das Projekt erhält.
Trottior ausbauen
Im zweiten Geschäft soll zusammen mit der zwingend notwendigen Belagssanierung der Dürntnerstrasse das bisher 2,50 Meter breite Trottoir auf 3 Meter Breite zu einem kombinierten Rad-/Gehweg ausgebaut werden. Damit soll die Radwegverbindung zum S-Bahnhof Bubikon verbessert werden, wie die Gemeinde schreibt. Ebenso soll das Trottoir entlang der Kreuzstrasse um einen halben Meter zu einem Rad-/Gehweg verbreitert werden.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 1,4 Millionen Franken, der Anteil der Gemeinde Dürnten beträgt insgesamt 1,15 Millionen Franken. Die übrigen Kostenanteile gehen zu Lasten des Kantons respektive des Garten-Centers Meier für die Neugestaltung der Bushaltestelle.
Der Objektkredit für die Strassensanierung beläuft sich auf 800‘000 Franken. Da die Strassensanierung zwingend notwendig ist, handelt es sich um eine gebundene Ausgabe. Die Gemeindeversammlung entscheidet über die Investition für den Neubau Rad-/Gehweg mit Eingangstor in der Höhe von 350‘000 Franken. Auch hier rechnet die Gemeinde mit einem Bundesbeitrag von 30 Prozent.
Oberdürntnerstrasse ausbauen
Im dritten Geschäft geht es um dem Ausbau der Oberdürntnerstrasse zwischen der Edikerstrasse und dem Anschluss Südumfahrung. Mittels einer Kernfahrbahn soll hier die Verbindung für den rollenden Langsamverkehr zu den kantonalen Radwegen sichergestellt werden. Die Massnahme dient als Ersatzbau für die zu streichende Veloinfrastruktur gemäss der Radwegstrategie des Kantons Zürich vom Knoten Oberdürntnerstrasse/Südumfahrung bis zum Kreisel Rütistrasse.
Zugleich muss die Bushaltestelle Dürnten-Post behindertengerecht ausgestaltet werden. Weiter ist vorgesehen, die Verbindung Kirche/Bushaltestelle/Gemeindeparkplatz zum Friedhof Dürnten und zum Katzentobelfussweg mittels einer Gehwegverbindung hindernisfrei und mit einem gesicherten Fussgängerübergang bei der Gibelackerstrasse sowie einer Beleuchtung zu realisieren.
Die erforderlichen Objektkredite für die Strassensanierung von 770‘000 Franken respektive 75‘000 Franken für die Sanierung der Bushaltestelle sind gebundene Ausgaben. Die Gemeindeversammlung entscheidet über die Kreditgenehmigung für den Neubau des Trottoirs und die Beleuchtung von insgesamt 455‘000 Franken. Die Gemeinde erwartet wiederum einen Bundesbeitrag von 30 Prozent. (rsc)
Erstellt: 14.03.2012, 17:30 Uhr
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