Bezirk Hinwil
Erich Vontobel: «Gott als Partner im Bund»
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Über alte Zöpfe, christliche Werte und die Lebensqualität in der Gemeinde Bubikon referierte EDU-Kantonsrat Erich Vontobel in seiner 1. Augustrede. «Von 1291 bis heute zieht sich ein roter Faden durch. Schon unsere Vorväter haben Gott als wesentlichen Partner in ihren Bund miteinbezogen», sprach Vontobel ein bisschen wie ein Pfarrer von der Kanzel.
Diesen Faden des Glaubens an Gott dürfe man nicht durchtrennen oder vergessen. Dann würden die Politiker charakterlos, die Kirchen kraftlos und die Sitten zügellos. «Auch in unserer Gemeinde gibt es ethische Grundwerte, die uns direkt betreffen», spannte der Wolfhauser den Bogen zu Bubikon.
Das drohende Wachstum der Bevölkerung bereitete ihm dabei besondere Sorgen. Deshalb ermunterte er seine Mitbürger, sich aktiv an politischen Diskussionen zu beteiligen. «Sonst leben wir in Bubikon nämlich schon bald nicht mehr ländlich, sondern städtisch.» Am Mittwochabend aber herrschte noch ungetrübte Idylle – auch dank der Buremusig Bubikon und einem Alphornduo. Diese heizten die Stimmung im schwül-heissen Festzelt auf dem Chilehölzli zusätzlich an. Hier sei sozusagen der Röstigraben zwischen Wolfhausen und Bubikon, meinte Vontobel unter Gelächter, und schloss seine Ansprache mit dem Motto: Zukunft gestalten, Werte erhalten.
Mehr zu den Bundesfeiern gibt es im Dossier und im ZO/AvU vom Donnerstag, 2. August. (ZO/AvU)
Erstellt: 01.08.2012, 22:24 Uhr
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