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Junge SVP: «übertriebener Naturschutz» verhindert Oberlandautobahn

Aktualisiert am 25.06.2012 42 Kommentare

Das Bundesgericht hat die direkte Lückenschliessung der Oberlandautobahn bachab geschickt. Die Junge SVP Sektion Oberland-See kann das Urteil gar nicht nachvollziehen.

Hier bleibt vorläufig Schluss: das Ende der A53 bei Uster. (Bild: Fabio Meier)

Hier bleibt vorläufig Schluss: das Ende der A53 bei Uster. (Bild: Fabio Meier)

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Die Lücke in der Oberlandautobahn wird so schnell nicht geschlossen. Dafür hat das Bundesgericht gesorgt (wir berichteten). Für die Junge SVP Sektion Oberland-See völlig unverständlich. In Einer Mitteilung spricht sie von einem «übertriebenen Naturschutz» zulasten des Standortes Oberland. Denn die Schliessung der Autobahnlücke zwischen Uster Ost und dem Kreisel Betzholz in Wetzikon sei nicht nur für das Zürcher Oberland, sondern für die ganze Ostschweiz von grosser Bedeutung. Denn eine durchgehende Autobahn würde die Bevölkerung vom Durchgangsverkehr entlasten, der heute durch das Aatal und durch Wetzikon/Hinwil rolle – und in den Stosszeiten den Anschluss auf diverse Zuglinien verunmögliche. Zudem würde sie «den Weg frei machen für eine weitere regionale und überregionale Entwicklung».

«Mit Bestürzung» stellt die Jungpartei fest, dass «wieder einmal Interessengruppierungen und Einzelpersonen ein Projekt soweit blockieren können, dass Entscheidungen, welche für den Standort Schweiz und in diesem Fall insbesondere für die ganze Ostschweiz von enormer Wichtigkeit sind, einfach zum Erliegen kommen».

Die Junge SVP kann nicht nachvollziehen, dass für das Bundesgericht der Schutz einer Moorlandschaft wichtiger ist, als die Verkehrsentlastung der Region. Der «Schutz von Vögeln und Kröten» sei offenbar wichtiger als der Schutz der Anwohner vor Lärm und Abgas sowie die Gewährleistung von Mobilität für die Verkehrsteilnehmer. (khe)

Erstellt: 25.06.2012, 10:43 Uhr

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42 Kommentare

Bruno Hug

21.06.2012, 12:38 Uhr
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Bis die Oberlandautobahn gebaut werden kann, gibt's keine Autos mehr. Und vielleicht in befahrenen Dörfern auch keine Menschen mehr, diese wurden bereits vorher durch den Verkehr vergiftet. Antworten


Christian Pflanzer

21.06.2012, 13:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Hätte gepasst!! Herr Knecht, gehe davon aus, dass Sie jedoch nicht in einem Dorf wohnen, welches sich täglich mit dem Durchgangsverkehr auseinander setzen. Sonst würden Sie wohl nicht so jubeln. Besuchen Sie doch einmal die Leute, die im Aathal oder in Wetzikon wohnen! Antworten



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